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SARLEINSBACH. 173 Projekte wurden für den Klimaschutzpreis 2016 eingereicht, aus denen die Jury 16 Nominierte in vier Kategorien auswählte. Als einzige Initiative in Oberösterreich überzeugte die gelebte Bio-Vision des Mauracherhofs in Sarleinsbach; der Traditionsbetrieb ist in der Kategorie Landwirtschaft nominiert. Jetzt entscheidet das Publikumsvoting über den Sieg mit.

Mauracherhof-Chef Josef Eder vor der Natur-Kreislauf-Schautafel: Er hat mit seinem Umwelt-Vorzeigeprojekt die Chance auf den Klimaschutzpreis. Foto: andares.at

„Wir freuen uns, dass unsere Entwicklung 'vom Bio-Landwirt zum Umweltvorzeigeprojekt' so viel Wertschätzung erfährt“, sagt Mauracherhof-Geschäftsführer Josef Eder nicht ohne Stolz. Und fügt gleich hinzu: „Ohne unser Netzwerk an Fachleuten verschiedener Bereiche und das befruchtende Miteinander wäre das Umsetzen unserer Idee, mit und in der Natur zu leben und zu produzieren, nicht möglich gewesen.“

Auf dem Mauracherhof, der seit 36 Jahren als Bio-Landwirtschaft geführt wird, und in der Biohofbäckerei hat man sich ganz dem Motto verschrieben: Das Leben im Lebensmittel lassen. „Wir bemühen uns, die natürliche Ordnung in Boden, Pflanze, Insektenwelt und den natürlichen Kreislauf aufrecht zu erhalten und zu schützen. Wir haben uns am Hof immer auf unser Gefühl verlassen - auch wenn es nicht immer leicht war, unsere Ideen umzusetzen“, meint der Bio-Visionär. Josef und Elisabeth Eder holen sich auch moderne Technologien herein: „Wir heizen die Backöfen mit Holz und fahren unser Brot in naher Zukunft mit Biogas aus, das aus dem Vergären des Mists unserer Rinder stammt. Wir nutzen natürliche Kältemittel in der Kühltechnik, Holz und andere nachwachsende Materialen zum Bauen und natürlich biologisches Saatgut. Heuer wurde eine 200 kW-Photovoltaikanlage installiert und in Zukunft wollen wir neue, leichtere Wege der Bodenbearbeitung gehen“, spinnt Josef Eder den Bio-Gedanken schon weiter.

Mitstimmen für den Mauracherhof

All das sind gute Grundlagen, um den Klimaschutzpreis nach Oberösterreich, respektive in den Bezirk Rohrbach, zu holen. Dazu braucht es aber auch die Unterstützung aller. Denn neben einer Fachjury darf jeder Österreicher seine Stimme für ein nominiertes Projekt abgeben. Gewählt wird ab 14. Oktober per Telefon, über Facebook (www.facebook.com/klimaaktiv) und auf der Website www.klimaschutzpreis.at/mitstimmen. Schon jetzt bedankt sich Josef Eder für jede Stimme, „sie ist uns wertvoll und motiviert uns, den bewussten Weg weiterzugehen.“

Alle Nominierten werden zwischen 10. Oktober und 4. November im ORF-Servicemagazin „heute konkret“ (Montag bis Freitag, ab 18.30 Uhr, ORF 2) und im Internet unter www.klimaschutzpreis.at vorgestellt.

Die Preisvergabe erfolgt  am 14. November durch Bundesminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

www.mauracherhof.com


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