Internetbetrügerin nach gewerbsmäßigen Online-Betrügereien enttarnt
BEZIRK SCHÄRDING. Eine 36-jährige Burgenländerin soll Anfang des Jahres auf einer Online-Verkaufsplattform zahlreiche Bestellungen entgegengenommen, die bezahlte Ware jedoch nie verschickt haben. Nach Ermittlungen der Polizeiinspektion Münzkirchen wurde die Frau ausgeforscht und wegen gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt.

Im Bezirk Schärding ist eine umfangreiche Betrugsserie im Internet aufgeklärt worden. Eine 36-Jährige aus dem Bezirk Güssing im Burgenland steht im Verdacht, Anfang des Jahres über eine Online-Verkaufsplattform österreichweit zahlreiche Käufer geschädigt zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bot die Frau zwischen Samstag, 31. Jänner 2026, und Montag, 9. Februar 2026, verschiedene Produkte im Internet an. Interessenten aus ganz Österreich bestellten diese Waren und bezahlten den vereinbarten Kaufpreis im Voraus. Obwohl die Zahlungen eingingen, lieferte die Verdächtige die bestellten Artikel nicht aus. Durch dieses systematische Vorgehen wird ihr gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, da sie über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit gleicher Masche wiederholt gehandelt haben soll. Beamte der Polizeiinspektion Münzkirchen führten umfangreiche Erhebungen durch, werteten Spuren und Transaktionen aus und konnten die 36-Jährige schließlich identifizieren. Die Frau zeigte sich bei den Einvernahmen geständig. Die Verdächtige wurde von der Polizei bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wegen gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt. Weitere Ermittlungen sollen klären, wie viele Geschädigte tatsächlich betroffen sind und welche Gesamtschadenssumme entstanden ist.


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