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50 Jahre Urlaub am Bauernhof: Jubiläumsfeier in Wesenufer

Theresa Senzenberger, 23.04.2026 12:17

WALDKIRCHEN. Mit einer festlichen Veranstaltung wurde in Wesenufer ein Doppeljubiläum gefeiert: 50 Jahre „Urlaub am Bauernhof“ in Oberösterreich und 35 Jahre auf Bundesebene. Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Landwirtschaft und Tourismus, würdigten das Angebot.

Bei der Feier des 50-Jahr-Jubiläums (v. l.): Geschäftsführer des OÖ Tourismus Andreas Winkelhofer, Landwirtschaftskammer OÖ-Präsident Franz Waldenberger, Urlaub am Bauernhof-Obfrau OÖ Karin Huber, Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Landeshauptmann Thomas Stelzer. (Foto: Barbara Hohenwallner)

Unter den Gratulanten befanden sich unter anderem Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrätin Michaela Langer-Weninger, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Waldenberger sowie OÖ Tourismus-Geschäftsführer Andreas Winkelhofer. Gemeinsam mit Vertretern von „Urlaub am Bauernhof Österreich“ und langjährigen Wegbegleitern wurde die Bedeutung des Modells für bäuerliche Familienbetriebe und den Tourismus hervorgehoben.

„Gerade für kleinstrukturierte Betriebe ist Urlaub am Bauernhof ein wesentliches wirtschaftliches Standbein. Rund 40 Prozent des Einkommens werden in vielen Betrieben mit diesem Betriebszweig erzielt“, sagte Waldenberger.

Entwicklung über die Jahre

Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeige eine deutliche Professionalisierung: Während Gäste in den 1970er-Jahren für eine Übernachtung mit Frühstück noch zwischen 20 und 65 Schilling bezahlten, liegt der Durchschnittspreis heute bei rund 60,80 Euro. „Diese Entwicklung steht vor allem für die deutlich gestiegene Qualität und das hochwertige Angebot auf den Höfen“, so Karin Huber, Obfrau von „Urlaub am Bauernhof Oberösterreich“.

 „Urlaub am Bauernhof ist seit Jahrzehnten Ausdruck dessen, was Oberösterreich stark macht: Fleiß, Qualität und echte Gastfreundschaft“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Diese Betriebe sichern Einkommen für bäuerliche Familien, schaffen Arbeitsplätze und bringen Wertschöpfung in unsere Regionen.“


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