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SCHÄRDING. Unter dem Motto „Demokratie ist nicht selbstverständlich“ lädt der SPÖ-Bezirksbildungsausschuss Schärding am Donnerstag, 15. Februar um 19 Uhr im Schlosshof zur Gedenkveranstaltung „90 Jahre – 12. Februar 1934“.

Der Widerstandskämpfer und Führers des oö. Schutzbundes Richard Bernaschek flüchtete im April 1934 über die heute in Schärding im Volksmund bekannte „Bernaschek-Insel“ nach Deutschland. (Foto: Archiv der Stadt Linz)

Bernd Dobesberger (Landesbildungsvorsitzender SPÖ OÖ) wird als Hauptreferent von den 1930er Jahren, der Ausschaltung des Parlaments und den laufenden Durchsuchungen bei sozialistischen Gruppierungen, die letztendlich zum Februaraufstand 1934 führten, erzählen.

Anna Gugerbauer (Historikerin und ehemalige Geschichte-Professorin der AHS Schärding) wird Einblicke geben, wie die Situation in der Grenzstadt Schärding in den 30er Jahren bzw. im Februar 1934 war.

12. Februar 1934

Der 12. Februar 1934 ist für Oberösterreich ein wichtiges Datum. Eine Hausdurchsuchung gegen den Republikanischen Schutzbund im Linzer Hotel Schiff war der Auslöser für die Februarkämpfe 1934 und damit den ersten bewaffneten Aufstand gegen den Faschismus. Daraufhin wurde für Oberösterreich das Standrecht verhängt. Der Widerstandskämpfer und Führer des oö. Schutzbundes Richard Bernaschek flüchtete mit Unterstützung eines Justizwachebeamten mit zwei Schutzbundangehörigen und zwei Nationalsozialisten über die heute im Volksmund bekannte „Bernaschek-Insel“ nach Deutschland.

Vortrag

Der Vortrag im Schlosshof 3 (Eingang Kindergarten) ist kostenlos. Snacks und Getränke werden angeboten. Um Anmeldung wird gebeten (Mail an die Bildungsvorsitzende der SPÖ Schärding margareta.denk@outlook.com oder per Telefon unter 0680 217 5059).


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