Kriminelle nutzen die einbrechende Dunkelheit für Wohnungseinbrüche
BEZIRK SCHÄRDING. Gerade mit Beginn der kalten Jahreszeit und der frühen Dämmerung steigen auch wieder die Einbrüche. Die Hauptsaison der Einbrecher beginnt.

In der letzten Saison, sprich Oktober 2016 bis März 2017, hatte das Bezirkspolizeikommando Schärding elf Wohnhaus- bzw. Wohnungseinbrüche zu verzeichnen. „Vier davon konnten zeitnah geklärt werden, bei weiteren vier Einbrüchen handelte es sich jeweils um Versuche“, erklärt Chefinspektor Erwin Eilmannsberger. Bei Versuchen bleibt es meist darum, weil die technischen Sicherungsmaßnahmen den Einbrechern Paroli bieten.
Kriminal-Prävention
„Nicht zuletzt ist es ein Verdienst unserer Präventionsbeamten, durch gezielte Hinweise und so genannte Schwachstellenanalysen die Bevölkerung zu sensibilisieren und den Sicherheitsstandard zu erhöhen“, erklärt Eilmannsberger. „Ich möchte darauf hinweisen, dass die Inanspruchnahme von Beamten der Kriminal-Prävention kostenlos ist und jederzeit bei jeder Polizeiinspektion sowie beim Bezirkspolizeikommando unter der Telefonnummer 059133/4270-301 beansprucht werden kann.“
Verringerung der Einbrüche
Eine signifikante und kontinuierliche Verringerung der Fallzahlen ist sowohl generell als auch im Bezirk Schärding in den letzten Jahren feststellbar.
So gehen die Einbrecher vor
Die üblichen Modi Operandi der Einbrecher sind laut Chefinspektor Erwin Eilmannsberger das Eindringen durch ebenerdig gelegene Fenster oder Türen, das Einschlagen von Fenstern sowie das Aushebeln von Terrassentüren – auch in dieser Saison und wohl noch in anderen Bezirken gängige Vorgehensweisen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden