Schülertransport: nach wie vor Beschwerden im Bezirk Schärding
BEZIRK SCHÄRDING. Seitdem der OÖ Verkehrsverbund (ÖOVV) den Linienverkehr im Dezember im Bezirk übernommen hat, ist es immer wieder aufgrund von Fahrplanänderungen zu verschiedensten Problemen gekommen. Einige davon konnten schnell gelöst werden. Andere sind nach wie vor für die Betroffenen aktuell.

So beschwerte sich eine Mutter aus Asing (Gemeinde Freinberg), dass seit Anfang Dezember die Haltestelle Asing nicht mehr angefahren wird und somit ihre Tochter sowie weitere Kinder nicht mehr mit dem Bus nach Schardenberg kommen. „Einige wenige Streckenabschnitte wie z.B. der Abschnitt Schardenberg–Freinberg über Asing werden seit Fahrplanwechsel nicht mehr befahren. Für diesen Abschnitt konnte keine behördliche Genehmigung aufgrund der nicht geeigneten Streckenführung (zu schmale Straße) erreicht werden“, erklärt Klaus Wimmer, Pressesprecher des OÖVV. In diesem Fall haben sich die Eltern mittlerweile selbst organisiert und bringen die Kinder abwechselnd nach Schardenberg.
Überfüllte Busse
Weiters gab es Beschwerden, dass die Busse teilweise stark überfüllt sind. Zu dieser Beschwerde informiert Wimmer: „Im Linienbusverkehr sind aktuell zwei Busse zwischen Münzkirchen und Schärding unterwegs. Einer davon kommt aus Pyrawang und der zweite aus Engelhartszell. Die Linienbusse sind neben den Sitzplätzen auch für eine große Anzahl von Stehplätzen zugelassen. Busse werden somit manchmal als überfüllt wahrgenommen, liegen aber auf alle Fälle noch im rechtlichen Rahmen. Da wir aber vor allem auf längeren Strecken zu starke Auslastungen im Sinne der Fahrgäste vermeiden wollen, prüfen wir gerade, ob in diesem Bereich nicht generell ab Mitte Februar 2019 ein dritter Bus eingesetzt werden kann.“ Weiters führt Wimmer aus: „Grundlegend stehen unsere Fahrgäste immer im Mittelpunkt und wir bemühen uns, sehr zufriedenstellende Serviceleistungen zu bieten.“
Zubringer und Anschlussbus
Die letzte Beschwerde die an Tips herangetragen wurde ist, dass Kinder mit einem Zubringerbus nach Andorf gebracht wurden und aufgrund der schlechten Witterung spät dran waren, der Anschluss-Postbus allerdings in dem Moment, in dem sie ausgestiegen sind, einfach ohne zu warten davongefahren ist. „Bei wichtigen Anschlussverbindungen ist eine Wartepflicht mit allen Verkehrsunternehmen des OÖVV vertraglich vereinbart. Das bedeutet, dass ein Anschlussbus eine gewisse Zeit auf einen Zubringerverkehr warten muss. Vor allem bei großen Umstellungen, wie dies im Dezember 2018 der Fall war, kann es vorkommen, dass die Abstimmung noch nicht so gut wie gewünscht funktioniert. Sollte dies hier der Fall gewesen sein, dann tut uns das natürlich sehr leid“, so Wimmer.
Weitere Anpassungen
Der OÖVV wird aufgrund der Evaluierungen der Fahrgastzahlen und der Eindrücke direkt vor Ort die Fahrpläne noch geringfügig anpassen, um hier sichere Anschlüsse zu ermöglichen. Die beschriebenen Anpassungen werden wir mit 17. Feburar 2019 umsetzen und natürlich auch entsprechend kommunizieren.


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