Bürger des Bezirkes sind sehr bemüht, ihren Abfall richtig zu recyceln
BEZIRK SCHÄRDING. Die Entwicklung ist sehr erfreulich: Es wird immer mehr gesammelt und recycelt. Seit 1990 sind die kommunalen Sammelmengen, das sind Abfälle von Haushalten, Gemeinden und Firmen, die an die öffentliche Restabfallabfuhr angeschlossen sind, von etwa 9.300 Tonnen auf 33.827 Tonnen angestiegen

Eine ähnliche Entwicklung haben die ASZ-Mengen durchgemacht. 1991 wurden rund 680 Tonnen gesammelt, 2018 waren es bereits 11.747 Tonnen. Positiv ist dabei, dass vor allem der Anteil der recyclingfähigen Stoffe steigt. Ein Hauptgrund dafür ist die genaue Trennung im ASZ. 35 Prozent der gesamten kommunalen Sammelmenge stammen aus den ASZ. „Die ASZ basieren auf einem Bringsystem. Die Zahlen zeigen, dass die Bürger sehr bemüht sind, ihren Müll richtig zu trennen und zu entsorgen“, freut sich Roland Wohlmuth, Vorsitzender des Landes- und Bezirksabfallverbandes, über die positiven Zahlen der ASZ, dem – wie er es bezeichnet – „Mercedes im System“.
Restabfall und Gelber Sack
Der Restabfall ist mit 4.675 Tonnen die „größte“ Fraktion, die direkt beim Haushalt abgeholt wird. Sie verursacht aber auch hohe Kosten. Erfreulicherweise ist die Menge von 82,21 Kilogramm auf 81,34 Kilogramm pro Einwohner und Jahr gesunken. Die Gesamtmenge der im Gelben Sack und im ASZ gesammelten sogenannten Leichtverpackungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 52 Tonnen gestiegen. Dabei hat sich der Gelbe Sack-Anteil stärker als der ASZ-Anteil entwickelt.
Umweltbewusstsein wecken
Um Umweltbewusstsein bereits bei den Kleinsten zu wecken, führt Johannes Weninger im Jahr rund 200 Abfallberatungen bzw. ASZ-Führungen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen durch.


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