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ENGELHARTSZELL. Die gelernte Schneidermeisterin Regina Augendoppler, die von Caritas invita mobil begleitet wird, hat im Corona-Lockdown gemeinsam mit Bianca Kreische die Masken-Versorgung am Standort Engelhartszell und in den Außenstellen in der Region sichergestellt.

  1 / 2   Regina Augendoppler (im Bild) fertigte, gemeinsam mit Bianca Kreische, 1.500 Masken an. (Foto: Caritas)

Der Corona-Lockdown stellte die Bewohner und Mitarbeiter von Caritas invita in Engelhartszell vor große Herausforderungen. Mit der Krise kam das Gewohnte abhanden. Neue Themen wie Notbetrieb, Sicherheitsabstände, strengste Hygienemaßnahmen und Sicherheitsbekleidung bestimmten plötzlich den Alltag der von der Caritas begleiteten Menschen.

Krise als Chance

Doch die Krise entpuppte sich auch für einige als Chance: wie etwa für Regina Augendoppler. Die gelernte Schneidermeisterin arbeitet am Caritas-Standort Engelhartszell in der Wäscherei und als integrativ Beschäftigte in einer Schneiderei in Peuerbach. Privat wird sie von invita mobil begleitet. Weil zu Beginn des Lockdowns Schutzmasken kaum zu bekommen waren, fragte man Regina Augendoppler, ob sie 50 Masken für invita nähen könne. Sie machte sich sofort ans Werk. Eine große Hilde dabei war ihr Bianca Kreische. Sie machte den Zuschnitt und das Aussäubern der fertigen Masken. Insgesamt produzierten die beiden Frauen 1.500 Masken.

Das Nähen hatte aber auch noch einen weiteren positiven Effekt. „Durch dieses selbständige Arbeiten hat sich unser Selbstvertrauen stark verbessert, weil wir Durchhaltevermögen bewiesen haben“, sagt Regina Augendoppler. Außerdem hat sie wieder die Freude am Nähen entdeckt und schneidert mittlerweile anspruchsvolle Näharbeiten für sich selbst: „Ich habe gar nicht gewusst, dass ich das noch kann.“


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