Backen für die Schmetterlingskinder
TAUFKIRCHEN. Angela Kaltenbrunner hat Frühstückspakete gegen eine freiwillige Spende verteilt. Am Ende konnten mit dieser Aktion 3.383 Euro gesammelt werden. Der Betrag wird an DEBRA Austria gespendet.

DEBRA Austria wurde 1995 als Selbsthilfegruppe gegründet und nimmt sich seither jener Menschen an, die mit der seltenen, folgenschweren und noch unheilbaren Hauterkrankung Epidermolysis bullosa (EB) leben. 2005 konnte mit der Eröffnung der weltweit ersten Spezialklinik für „Schmetterlingskinder“, dem EB-Haus Austria, ein ganz wichtiger Meilenstein gesetzt werden. Die Spezialklinik ist die Anlaufstelle für EB-Familien und aus dem Leben der „Schmetterlingskinder“ nicht mehr wegzudenken.
Spendengelder
„Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spendengelder. Durch die Corona-Pandemie wurden heuer leider sehr viele Benefizveranstaltungen abgesagt. Dies hat dazu geführt, dass uns viele Spendengelder abgehen“, berichtet Franz Feichtlbauer von DEBRA Austria. Dankbar ist Feichtlbauer, dass es Menschen wie Angela Kaltenbrunner gibt, die seit Jahren Spenden für die Organisation sammelt. Heuer in Form von Frühstückspaketen, die gegen eine freiwillige Spende im Bezirk Schärding sowie in Peuerbach verteilt wurden. „Ich möchte mich bei allen, die bei dieser Aktion beteiligt waren, herzlich bedanken“, berichtet Feichtlbauer.
Unterstützung
„Ich backe für mein Leben gerne. Wenn ich mit meinem Hobby auch noch Gutes tun kann, dann ist es umso besser“, meint Kaltenbrunner. Unterstützt wurde die Innviertlerin durch ihren Mann Stefan Kaltenbrunner sowie Franz Schlager, welche die Frühstückspakete verpackt und verteilt haben. Geschirrtücher und Messer Weiters geht der Dank von Kaltenbrunner an die Wohnmanufaktur Kieslinger aus Sigharting, die Geschirrtücher, in welche die Brötchen verpackt wurden, gespendet hat. Weiters bekam jeder, der sich ein Frühstückspaket bestellte, auch ein Messer oder ein Jausenbrett – ebenfalls von der Firma Kieslinger gespendet – geschenkt. „Für uns war es selbstverständlich zu helfen“, berichtet Anita Kieslinger. Das Mehl für das Gebäck wurde von der Mühle Mayrleitner aus Andorf kostenlos zur Verfügung gestellt. „Weiters möchte ich mich auch bei Christina Schredl aus Andorf für die Erstellung des Joghurts für das Müsli, welches wir ebenfalls verteilt haben, bedanken“, so Kaltenbrunner.


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