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ST. ROMAN/WIEN. Für Anna Kalchgruber aus St. Roman stand das Leben trotz Corona in den letzten Monaten nicht still. Die sympathische Sängerin hat an neuen Songs gearbeitet und ist nun täglich in Wien im Studio, um ihr neuestes Werk aufzunehmen. Im Tips-Interview erzählt sie von ihrem neuen Song, von ihren musikalischen Höhepunkten und wie es nach der Veröffentlichung des neuen Liedes weitergehen soll.

Anna Kalchgruber arbeitet im Moment an ihrem neuen Song im Studio. (Foto: privat)
  1 / 2   Anna Kalchgruber arbeitet im Moment an ihrem neuen Song im Studio. (Foto: privat)

Tips: Worum geht es in dem Song und wie heißt er?

Anna Kalchgruber: Den genauen Titel der neuen Nummer möchte ich noch nicht verraten. Aktuell bin ich super viel im Studio und wir schreiben an einigen Sachen. Was genau als Nächstes kommt, bleibt spannend, aber es wird ein bisschen uplifting – vielleicht sogar eine kleine Partynummer.

Tips: Haben Sie dabei Persönliches verarbeitet oder woher nehmen Sie ansonsten die Inspiration für Ihre Songs?

Kalchgruber: Inspiration schöpfe ich, wie wahrscheinlich alle Künstler, immer aus eigenen Erfahrungen, Emotionen und Gefühlen. Ich bin ein sehr offener Mensch, ich nehme vieles wahr und manchmal sind es Kleinigkeiten, die mich dann zu einem Song inspirieren. Das Gefühl endlich wieder mit meinen Freunden zu lauter Musik, mit guten Drinks und einem Gefühl von Freiheit ausgelassen zu tanzen, hat zum Beispiel den aktuellen Song sehr geprägt.

Tips: Wann wird die Single erscheinen beziehungsweise ist auch ein CD-Release geplant?

Kalchgruber: Es wird nicht mehr lange dauern, yey. Ein CD-Release im CD-Format ist zurzeit nicht geplant. Heutzutage veröffentlichen Newcomer eigentlich nur mehr online. Speziell wenn ihre Zielgruppe, wie meine, recht jung ist.

Tips: Was waren in diesem Jahr Ihre musikalischen Höhepunkte beziehungsweise wie ist Ihre Musikkarriere seit unserem letzten Interview verlaufen?

Kalchgruber: Ein Höhepunkt war auf jeden Fall das Hear-Open-Air Festival in Andorf, wo ich erstmalig mit Band ein ganzes Konzert mit Originals gespielt habe. Außerdem habe ich einige Singles veröffentlicht, unter anderem „Von Anfang an“, welche ziemlich viel gestreamt und auch im deutschen Radio gespielt wurde. Ich habe das Beste aus der Situation gemacht, viele Connections gesammelt, frische Blickwinkel durch die Zusammenarbeit mit neuen Musikern kennengelernt. Ich habe auch vieles über mich selbst rausgefunden und versuche mich immer weiterzuentwickeln. Wie sagt man so schön: „Ma lernt nie aus“.

Tips: Wie sieht es mit einem Anna Kalchgruber-Album aus?

Kalchgruber: Wir kristallisieren noch den Content heraus, es gibt genug Material und ganz viele Gefühle, es wird jedoch noch eine klare Richtung definiert werden, und dann sind wir eventuell schon nächstes Jahr ready.

Tips: Wie haben Sie die Lockdown-Zeit verbracht, von der Kunstschaffende massiv betroffen waren?

Kalchgruber: Diese Zeit war vor allem sehr gefühlsintensiv, was ich wiederum viel in meinen Songs beziehungsweise beim Schreiben verarbeiten konnte. Es gab natürlich einige Hochs und Tiefs, speziell in meinem Fall als Newcomerin bin ich mit gemischten Gefühlen in die Coronazeit gefallen. Einerseits konnte ich die Zeit wirklich gut nutzen und produktiv sein, andererseits wurde ich auch irgendwie aufgehalten durch die Möglichkeiten, die dadurch ausgeblieben sind, wie Konzerte und Events. Ich habe viel Zeit am Klavier verbracht.

Tips: Wie geht es nach der Veröffentlichung Ihres neuen Songs für Sie musikalisch weiter?

Kalchgruber: Es geht weiter wie bisher, ich werde schreiben, was mir am Herzen liegt, um Menschen zu erreichen, die vielleicht auch meine Gefühle teilen. Es ist für mich pure Erfüllung, Kommentare wie „omg, ich fühl das so“ oder „der Song hat mir so sehr in einer schweren Zeit geholfen“ auf meinen sozialen Medien zu lesen. Ich möchte auch die notwendige Arbeit hineinstecken, mich voll reinhängen, um mir dann hoffentlich bald meinen Traum zu erfüllen, mich ausschließlich auf das Kreative, auf das Schreiben und Singen, fokussieren zu können.


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