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EGGERDING. Die große Leidenschaft des 27-jährigen Eggerdingers Johannes Aigner ist das Filmen. Als „Aixpix“ realisiert er Videos für verschiedenste Anlässe.

Die große Leidenschaft von Johannes Aigner ist das Filmen. (Foto: Aixpix)
Die große Leidenschaft von Johannes Aigner ist das Filmen. (Foto: Aixpix)

Tips: Herr Aigner, woher kommt Ihre Leidenschaft für das Filmen?

Aigner: Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Fotografie. Angefangen hab ich mit Aufnahmen von Sonnenuntergängen und ganz normalen Fotoshootings. Als ich mit der Band Erwin & Edwin auf einem ihrer Konzerte unterwegs war, kam mir die Idee, ein Video zu drehen. Ich wollte es einfach mal ausprobieren. Das hat mir gleich viel Spaß gemacht und seitdem konzentriere ich mich mehr auf das Filmen als auf die Fotografie.

Tips: Sie sind aber kein klassischer Filmemacher?

Aigner: Ich bin Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor in einem. Zudem bearbeite ich die Aufnahmen und schneide sie zu einem Film zusammen. Ich laufe auch nicht mit großen Kameras herum, sondern benütze kleine, kompakte und handliche Modelle. So kann ich mich mitten unter das Geschehen mischen. Dabei entstehen oft die besten Aufnahmen.

Tips: Also müssen Sie sich auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentrieren können?

Aigner: Das hängt vom Auftrag ab. Bei einer Hochzeit oder einer Firmenpräsentation wird im Vorfeld vieles abgesprochen. Anders ist es bei Live-Veranstaltungen, wie Musikkonzerten oder Fußballspielen, da muss ich das Geschehen stets im Blick behalten, um bei wichtigen Szenen schnell reagieren zu können.

Tips: Was macht Ihnen mehr Spaß, Hochzeiten oder Sportveranstaltungen?

Aigner: Beides hat seinen Reiz, aber halt auf eine unterschiedliche Art und Weise. Bei Hochzeiten gibt es Momente, die unvergessen bleiben. Wenn man die Liebe zwischen dem Brautpaar beim Filmen quasi spürt. Beim Fußball oder Konzerten zum Beispiel, sind es die Emotionen der Akteure und Zuschauer, die die Arbeit zu einem Vergnügen machen. Es ist eine sehr gute Abwechslung.

Tips: Sie haben zwei Videos über den Regionalligisten Union Gurten gedreht. Wie kam dieser Dreh zustande?

Aigner: Gurtens Torhüter Felix Wimmer und ich sind befreundet. Nachdem mir die Dokumentation Inside-BVB sehr gut gefiel, wollte ich dies auch mit einem Verein aus der Region realisieren. Diese Gelegenheit ergab sich bei Gurten.

Tips: Ihre Gurten-Reportage hat aber wenig mit einer typischen Dokumentation zu tun.

Aigner: Ich wollte nah an der Mannschaft sein. Sie beim ­Training, in der Kabine, vor dem Spiel, in der Halbzeitpause oder bei der Anreise zum Spiel filmen. Ich war sozusagen eine Zeit lang ein (unsichtbarer) Teil des Teams. Ich war stets mit meiner Kamera dabei und habe gefilmt, ohne die Jungs bei ihrem Ablauf zu stören. Sie konnten sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren.

Tips: Welche Videos sind für die Zukunft geplant?

Aigner: Demnächst erscheint ein Video über die Mannschaft der SV Guntamatic Ried. Ich habe das Team vor seinem Freundschaftsspiel gegen Amstet­ten begleitet.


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