Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ENGELHARTSZELL. Jedes Jahr gestaltet die Liedertafel Engelhartszell einen Gedenk-Gottesdienst für die verstorbenen Sänger. Heuer wurde in der Stiftskirche Engelszell im Besonderen des aus Engelhartszell stammenden Tenors Rudolf Schasching gedacht, der bei Heimat-Aufenthalten immer wieder in dieser Rokoko-Kirche auftrat.

Rudolf Schasching (Foto: privat)
  1 / 2   Rudolf Schasching (Foto: privat)

Schasching verstarb heuer am 9. Juli im 65. Lebensjahr in Saarbrücken und wurde dort auch beerdigt. Pater Christian feierte mit zahlreichen Gläubigen die Messe und strich in seiner Predigt die große Bedeutung der Kirchenmusik in der Liturgie hervor. Der Schärdinger Organist Hannes Dandler, ein guter Bekannter des Verstorbenen, spielte die große Orgel und bestätigte eindrucksvoll die Worte der Predigt. Der Obmann der Liedertafel und des Kulturvereines, Friedrich Bernhofer hielt zwischen zwei geistlichen Liedern von der CD, die mit Schasching seinerzeit in der Stiftskirche aufgenommen wurde, am Ende des Gottesdienstes die Gedenk-Ansprache und strich den bemerkenswerten Lebensweg des Verstorbenen hervor. Bernhofer erinnerte zudem an gemeinsame Auftritte der Liedertafel mit Schasching und bezeichnete diese als Höhepunkte in der Geschichte des Männerchores. Er hatte so seinen Heimatort Engelhartszell immer wieder an seinem Talent und Erfolg teilnehmen lassen. Eine Gage für seine Heimatauftritte hat er stets abgelehnt. Mit den Worten der deutschen Schriftstellerin Bettina von Arnim schloss Bernhofer seine Worte des Gedenkens: „Die Berührung zwischen Gott und der Seele ist Musik.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden