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SCHÄRDING. Insgesamt 207 Mal – also durchschnittlich alle 1,8 Tage – hieß es im abgelaufenen Jahr: „Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Schärding“.

Schärdinger Feuerwehrmänner sind 365 Tage einsatzbereit. (Foto: FF Schärding)
Schärdinger Feuerwehrmänner sind 365 Tage einsatzbereit. (Foto: FF Schärding)

Dabei mussten die Mitglieder der FF Schärding 183 technische Einsätze und 24 Brandeinsätze bewältigen. 41 Menschen und ein Tier wurden bei den Einsätzen gerettet oder aus misslichen Lagen befreit. „Mein Dank gilt hier jedem einzelnen Kameraden, der einen Beitrag zum „Funktionieren“ des Systems „Feuerwehr Schärding“ beigetragen hat. Wertvolle Unterstützung haben wir im abgelaufenen Jahr auch wieder von der Stadtpolitik unter Bürgermeister Günter Streicher bekommen, von den übergeordneten Feuerwehrdienststellen, von Behörden und befreundeten Einsatzorganisationen und natürlich der Wirtschaft“, freut sich Feuerwehrkommandant Markus Furtner über die reibungslose Zusammenarbeit auf allen Ebenen.

Einsätze – erneuter Rückgang

Vom Einsatzbetrieb her kann im zweiten Jahre in Folge glücklicherweise ein Rückgang zum Vorjahr vermeldet werden, wenngleich es auch wieder sehr gefordert hat. Grund dafür ist sicher, dass im Jahr 2022 kein nennenswertes Hochwasser, aber auch kein größeres sonstige Unwetterereignis Schärding heimgesucht hat. Besonders in Erinnerung geblieben sind der Brand in den heimgebundenen Wohnungen kurz vor Weihnachten, größere Brände in den Nachbargemeinden und ein leider tragischer Einsatz im ÖBB-Gleisbereich. Zahlenmäßig den größten Anteil machten 40 Türöffnungen aus. Auch die Flüchtlingsbewegung forderten die FF Schärding einsatzmäßig im Logistikbereich.

Übungen & Stunden im Hintergrund

Im Ausbildungsbereich fanden mehrmals wöchentlich Übungen und Schulungen statt. Neben allgemeinen Ausbildungen waren auch viele Übungen von den Spezialgruppen der Feuerwehr, wie den Tauchern, den Zillenfahrern, den Drehleitermaschinisten oder den Atemschutzträgern zu absolvieren. Eine besonders interessante Übung war die Taucherstützpunktübung in der Pram und der Lutzbucht, wo Taucher des gesamten Stützpunktes V eingesetzt waren. 42 Kameraden haben im Frühjahr – aufgeteilt auf 6 Gruppen – die Branddienstleistungsprüfung in unterschiedlichen Stufen absolviert. Ein Themenblock zum Gefahrgutbereich und eine Anfahrtsübung von 16 Feuerwehren bei einem angenommenen Brand in der Schärdinger Altstadt rundeten das ambitionierte Ausbildungsprogramm ab. Zahlreiche Stunden wurden im Hintergrund aufgewendet, für administrative Tätigkeiten und die Sicherstellung der Einsatzgeräte und Fahrzeuge.


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