Jugendliche haben bei Redewettbewerb Landessieg erreicht
SCHÄRDING. Beim Landes-Jugendredewettbewerb haben gleich mehrere Jugendliche aus dem Bezirk groß aufgezeigt. Drei Landessieger kommen aus den Schulen in Andorf, Esternberg und Schärding.

Diese Jugendlichen sagen, was Sache ist - aus ganz Oberösterreich kamen Schüler zum Landes-Jugendredewettbewerb in die Linzer Redoutensäle. Die Themen, die dabei zur Sprache gebracht wurden, variierten von Demokratie über Bildung, Nachhaltigkeit, Depressionen bis zu Social Media und Mental Health.
Ermittelt wurden die besten Redner in den Kategorien Klassische Rede, Sprachrohr und Spontanrede. Und dabei haben Jugendliche aus dem Bezirk Schärding ganz vorne mitgemischt.
Schärdinger vorne dabei
In der Kategorie „Klassische Rede“ (Mittlere Schulen) siegte Katharina Hager von der Landwirtschaftlichen Fachschule Andorf mit ihrer Rede zum Thema „The Real Life – Mensch sein“. Emely Laufer sicherte sich mit ihrem Thema „Schulstress“ den zweiten Platz, Mara Pur landete mit ihrer Rede zum Thema „Sterben und Trauerbewältigung“ auf dem dritten Platz (beide ebenfalls Landwirtschaftliche Fachschule Andorf).
In der Kategorie „Klassische Rede“ (achte Schulstufe) holte sich Nina Höllinger von der Mittelschule Esternberg Platz eins mit ihrer Rede zum Thema „Landwirtschaft“. Ihre Rede mit dem Titel „Warum brauchen wir Bauern“ wurde von der Jury mit der höchsten Punktezahl bewertet.
In der Kategorie „Spontanrede“ gewann Nola Breuer aus dem BG/BRG Schärding im Themenbereich „Politik und Demokratie“. Nach nur fünf Minuten Vorbereitungszeit hat die Schülerin der Klasse 7R unter dem Titel „Wie können sich Jugendliche politisch engagieren“ gesprochen und gewonnen.
Timon Huber, ebenfalls aus diesem Gymnasium, errang in dieser Spontan-Kategorie den dritten Platz im Themenbereich „Politik und Demokratie. Er sprach über Zivilcourage.
Die Gewinner können sich über Sachpreise freuen. Außerdem nehmen die Landessieger am Bundesfinale von 4. bis 7. Juni in Innsbruck teil.
Hohe Wertschätzung
„Ich bin von der Souveränität und dem Mut dieser jungen Menschen beeindruckt, die ihre Meinungen und Denkansätze vor großem Publikum professionell präsentieren. Ich blicke sehr zuversichtlich in eine Zukunft mit großartigen, selbstbewussten jungen Menschen, die dafür einstehen, was ihnen wichtig ist und damit einen wesentlichen Baustein für eine lebendige Demokratie bilden“, sagte Gratulant Jugend-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, der an die Jugendlichen die Urkunden verlieh.


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