Welttag des Labors im Klinikum Schärding
SCHÄRDING. Am Dienstag, 23. April findet der Welttag des Labors statt. Das Klinikum Schärding verfügt über ein top ausgestattetes medizinisch-chemisches Labor und ein Blutdepot, womit die Region optimal versorgt werden kann.

Denn die Labordiagnostik spielt eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung und Diagnose von Krankheiten sowie bei der Verlaufskontrolle von Therapien. Rund 550.000 Analysen wurden im letzten Jahr allein am Klinikum Schärding durchgeführt. Untersucht werden Blut, Harn, Stuhl, Liquor und weitere Körperflüssigkeiten. Das Leistungsspektrum des Labors umfasst zudem auch Untersuchungen in den Bereichen Klinische Chemie, Immunologie, Hämatologie, Harndiagnostik, Gerinnung, Blutgasanalyse und Blutgruppenserologie. Zudem werden im Labor sogenannte Atemtests angeboten, um Unverträglichkeiten auf Fructose, Lactose, Sorbit oder Lactulose zu bestätigen. Im Bereich der molekularbiologischen Diagnostik werden mithilfe von PCR-Testungen Krankheitserreger nachgewiesen. Getestet wird z.B. auf Influenza, Corona, RSV, Noroviren, Clostridien und MRSA. Das neueste Gerät ist der „Atellica“, auf dem der Großteil der Blutproben analysiert wird. Das Gerät ermöglicht unter anderem die Bestimmung von Entzündungsmarkern, Nieren- und Leberfunktionsparametern sowie Herzenzymen. Damit sind wir auf dem neuesten Stand für das Probenmanagement und können noch schneller Ergebnisse erzielen.
Das Team im Labor
Im Labor des Klinikums Schärding arbeiten zwölf Biomedizinische Analytiker (BMA). Das Team rund um den leitenden BMA Karl Stiglmayr arbeitet 24 Stunden pro Tag, da das Labor auch nachts für Notfälle besetzt sein muss. Über einen Fachkräftemangel kann sich Stiglmayr derzeit nicht beschweren. Er betont allerdings auch, dass er versucht „die Dienstpläne so familienfreundlich wie nur möglich“ zu gestalten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden