Andorfer Schülerinnen waren bei Landes-Redewettbewerb erfolgreich
ANDORF. Zwei Schülerinnen aus Andorf stellten beim Landes-Jugendredewettbewerb ihr rhetorisches Können unter Beweis – und schafften es mit ihren Reden auf das Podest.

Mehr als 100 Jugendliche aus 37 Schulen traten beim 73. Landes-Jugendredewettbewerb des JugendService Oberösterreich an. Auch aus dem Bezirk Schärding kamen ausgezeichnete Leistungen.
Julia Danninger von der Landwirtschaftlichen Fachschule Andorf erreichte in der Kategorie „Klassische Rede Mittlere Schulen“ den zweiten Platz. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag zum Thema „Warum uns Gesundheit wichtiger sein sollte als bisher“.
Auch Annalena Klement, ebenfalls eine Schülerin der Landwirtschaftlichen Fachschule Andorf, war bei dem Wettbewerb erfolgreich. Sie kam mit ihrer Rede „Rote Haare – mehr als nur eine Farbe“ in der Kategorie „Klassische Rede Mittlere Schulen“ auf Platz drei.
Vielfältige Reden
Der Wettbewerb bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Meinungen zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Gleichberechtigung, Diskriminierung oder Zukunftsperspektiven frei zu präsentieren. Dies konnte in Form einer klassischen Rede, einer Spontanrede oder beim „Sprachrohr“ in kreativen Formaten mit Poetry Slam oder Gesang umgesetzt werden.
Beiträge zeigen Potenzial
„Der Landes-Jugendredewettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie engagiert und meinungsstark unsere Jugendlichen sind. Es ist beeindruckend, mit welcher Offenheit und Klarheit sie gesellschaftliche Themen ansprechen und ihre Sichtweisen präsentieren“, sagt Jugend-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP). „Gerade in einer Zeit großer Veränderungen brauchen wir junge Menschen, die sich einbringen und Position beziehen. Die ausgezeichneten Beiträge zeigen, welches Potenzial in unserer Jugend steckt.“
Lebendige Denkmäler
Neben Preisgeldern für die ersten drei Plätze qualifizierten sich die Landessieger für das Bundesfinale Anfang Juni in Wien. Zusätzlich wurde heuer die Sonderauszeichnung „Living Monuments“ vergeben: Die ausgezeichneten Teilnehmer erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Beiträge im Rahmen der „communale oö 2026“ als „Lebendige Denkmäler“ öffentlich zu präsentieren.


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