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BEZIRK SCHÄRDING. Cedric Nagel und Sophie Ecker, zwei junge Tänzer des Taufkirchner Tanzstudios Innviertel, sind auf Medaillenjagd. Nach Goldmedaillen beim Austrian Dance Cup wollen die Nachwuchstalente nun auf internationalem Parkett glänzen: Von 8. bis 18. Juli vertreten sie Österreich beim Dance World Cup in Dublin.

  1 / 4   Nach Gold beim Austrian Dance Cup wollen Cedric Nagel und Sophie Ecker beim Dance World Cup in Dublin glänzen (Foto: Anna Bischof)

Cedric Nagel aus Schardenberg ist einer der wenigen tanzenden Burschen in Österreich. Der 17-Jährige tanzt seit seinem siebten Lebensjahr: „Zum Tanzen bin ich durch meine Schwester gekommen – sie hat damals Ballett ausprobiert, wollte aber nicht weitermachen. Ich war hingegen sofort begeistert.“ Am Tanzen liebt er vor allem die Möglichkeit, Gefühle auszudrücken – und bevorzugt deshalb Lyrical und Contemporary. 

Auch abseits des Tanzstudios ist Cedric kreativ. So studiert er Fashion und Tech Design an der Kunstuni Linz. „Ich verbringe viel Zeit mit Nähen und gestalterischen Projekten.“ 

Früher war es sein großes Ziel, aus der Leidenschaft zum Tanz einen Beruf zu machen. „Mittlerweile sehe ich Tanzen als meine wichtigste Ausdrucksform und etwas, das mir Freude bereitet und erfüllt.“

Bester Tänzer 

Beim Austrian Dance Cup wurde Cedric nicht nur zum besten Tänzer gekürt und sicherte sich damit zugleich den österreichischen Meistertitel. Gemeinsam mit Sophie Ecker aus Andorf gewann er im Duett auch eine weitere Goldmedaille.

Schon einmal nahm er am Dance World Cup in Portugal teil. Damals erreichte er den 14. Platz. 

Tanzen liegt in der Familie

Sophie entdeckte ihre Passion schon früh. Seit sie vier Jahre alt ist, tanzt sie im Tanzstudio in Taufkirchen. Die Liebe zum Tanz wurde der 17-Jährigen wohl in die Wiege gelegt: Ihre Urgroßmutter war einst Balletttänzerin in der Staatsoper. Heute ist Tanzen für Sophie weit mehr als nur ein Hobby. Es ist Ausdruck, Emotion und Freiheit. Vor allem der Lyrical-Stil, eine Mischung aus Ballett und modernem Tanz, hat es ihr angetan. 

Besonders gerne entwickelt sie eigene Choreografien. Alle ihre Solotänze sowie das Duett mit Cedric hat sie selbst choreografiert.

In der Wettbewerbssaison trainiert die Schülerin des Borg Schärding bis zu fünfmal pro Woche – oft mehrere Stunden täglich, sowohl in der Gruppe als auch allein. „Ich liebe es, stundenlang allein im Tanzstudio zu sein, zu improvisieren und meine Tänze zu perfektionieren.“ 

Vom Fußball zum Tanzen

Auch Lara Kreuzhuber aus Dorf an der Pram (9) gewann beim Austrian Dance Cup eine Goldmedaille und qualifizierte sich für den World Cup. Sie wird aber nicht nach Dublin anreisen.Die Liebe zum Tanz entdeckte Lara ebenfalls früh, wenn auch über einen kleinen Umweg. Nach einem kurzen Abstecher in den Fußball fand sie mit viereinhalb Jahren zum Tanz. Seitdem ist sie begeistert dabei. Besonders schätzt Lara die Vielseitigkeit am Tanz.

Trainiert wird regelmäßig – mehrmals pro Woche im Studio und zusätzlich zu Hause. Unterstützt wird sie dabei von Familie und Freunden – ein Rückhalt, der ihr viel bedeutet. „Das gibt mir Mut für den nächsten Wettbewerb.“

Teilnehmer beim Weltcup

Neben Cedric und Sophie werden auch Theresa Anna Hutterer (16), Paula Mayböck (18) und Anna Bischof (17), drei weitere Tänzerinnen des Tanzstudios, beim World Cup mitmischen. Für sie heißt es nun: Daumen drücken.


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