Neues Buch aus Zell an der Pram: Flucht und Überleben im Jahr 1504
ZELL/PRAM. Krieg, Flucht und der Kampf ums Überleben im Jahr 1504 stehen im Mittelpunkt des neuen Buches von Marianne Diermaier aus Zell an der Pram.

Die 1953 in Enzenkirchen geborene Autorin war als Hauptschullehrerin tätig und lebt heute in Zell an der Pram. Ihr erstes Buch „Vergessen nicht“ erschien 2020 im Verlag der Bibliothek der Provinz.
Die Handlung ihres neuesten Romans „Flucht – Weg“ führt zurück ins Jahr 1504. Im Streit um das Erbe des Herzogtums Bayern-Landshut kommt es zu einem grausamen Krieg. Plündernde, mordende und brandschatzende Truppen ziehen durch das Land und zwingen drei Frauen mit zwei Kindern zur Flucht. In einem unwegsamen Urwald findet die Gruppe vorübergehend Schutz in einer Höhle. Eigentlich wollen die Geflüchteten von dort möglichst rasch ins sichere Nachbarland weiterziehen und nach Kriegsende in ihr Heimatdorf zurückkehren. Doch ihre Pläne werden durchkreuzt: Sie müssen länger als gedacht ausharren.
Überraschend taucht in der von Menschen gemiedenen Gegend ein junger Mann auf, der sich als Gaukler und Narr vorstellt und rasch das Vertrauen der Kinder gewinnt. Als er plötzlich verschwindet, wagt eine der Frauen mit ihrem Kind die Rückkehr ins Dorf. Dort halten sich jedoch weiterhin Kriegsknechte auf. Erneut müssen sie fliehen.








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