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SCHÄRDING. Experten aus dem Landeskrankenhaus Schärding beantworten in der Tips-Sommerserie Fragen rund um das Krankenhaus.

Andreas Stockinger, Leiter des Departments für Unfallchirurgie Foto: gespag
Andreas Stockinger, Leiter des Departments für Unfallchirurgie Foto: gespag

Tips: Bekommen Patienten am LKH Schärding ein künstliches Gelenk?Andreas Stockinger: Seit einem Jahr finden am LKH Schärding wieder regelmäßig Operationen von künstlichen Knie- und Hüftgelenken statt. Die Endoprothetik ist in unserer Abteilung wieder zur Routineoperation geworden. Bevor jedoch die Behandlung beginnt, sollte durch eine gezielte Abklärung der Zustand des Knie- oder Hüftgelenkes ermittelt werden. Tips: Wann sollte man sich operieren lassen?Stockinger: Wenn Bewegungseinschränkung und Schmerzen nicht mehr konservativ erfolgreich behandelt werden können und Röntgenbilder eine entsprechende Abnützung zeigen. Ein künstliches Gelenk sollte als letzte Behandlungsmöglichkeit angesehen werden. Tips: Wie läuft die Operation ab?Stockinger: Die OP wird unter regionaler Betäubung oder Allgemeinnarkose durchgeführt. Nach der OP erhalten die Patienten eine individuell angepasste Schmerzbehandlung von den Spezialisten der Anästhesie. Beim Einbau von Endoprothesen werden die Gleitflächen eines Gelenkes durch künstliche Materialien ersetzt und auf die individuellen anatomischen Gegebenheiten angepasst.Tips: Wie lange muss der Patient im Krankenhaus bleiben?Stockinger: Etwa eine Woche auf der Unfallstation, dann folgt eine zwei- bis dreiwöchige Rehabilitation am Department für Akutgeriatrie und Remobilisation des Hauses. Nach Möglichkeit sollte bereits einen Tag nach der OP mit der Physiotherapie begonnen werden. Als besonderen Service bieten wir unseren Patienten bereits vor der OP die Möglichkeit, in Kleingruppen den behandelnden Physiotherapeuten kennen zu lernen und das tägliche Training wie Krückengehen, Bewegungsabläufe und so weiter schon vorab anzulernen. Tips: Wann kann man wieder Sport treiben?Stockinger: Dies hängt maßgeblich vom Fitnesszustand ab und ob regelmäßig vor der Operation Sport betrieben wurde beziehungsweise wie gut die Koordination nach der Operation wieder erreicht werden kann.


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