Coronakrise: Kinder vermissen ihre Freunde aus der Spielgruppe
BEZIRK SCHÄRDING. Bereits seit Mitte März müssen die Eltern-Kind-Zentren der Kinderfreunde vorübergehend den Betrieb einstellen. „Wöchentlich freue ich mich über die vielen Textnachrichten, Fotos und Videos, die ich von unseren Besuchern zugeschickt bekomme und den Erzählungen der Eltern, wie sehr ihnen und ihren Kindern der Besuch der Spielgruppe fehlt“, so Eva Schustereder, Leiterin vom EKIZ Andorf.

Die Kinder würden das gemeinsame Singen und Spielen und vor allem auch den Austausch und das Aufeinandertreffen mit den anderen Teilnehmern, unter denen sich im Laufe einer Spielgruppenzeit oft richtig gute Freundschaften entwickeln, vermissen. Dem kleinen Leopold (siehe Foto) fehlt die Spielgruppe so sehr, dass er sich sogar zu Hause mit den Polstern und seinen Stofftieren einen Spielgruppenkreis aufgebaut hat. Mit den Bausteinen bekommt jedes Tier sein ganz persönliches Zuhause und auch die Jause darf bei der Spielgruppe nicht fehlen. „Im Moment verbringen wir viel Zeit im Garten und machen Radtouren mit Picknick, aber der Kontakt zu den anderen Kindern fehlt. Wir versuchen, die Corona-Zeit als Familien-Zeit zu nutzen und freuen uns immer wieder über tolle Spiel- und Bastelideen auf der Facebookseite der Kinderfreunde. Jedoch kann das die Freunde aus der Spielgruppe nicht ersetzen“, erklärt die Mama von Leopold.
„Lieber Leopold, wir hoffen, dass die Stofftiere bald wieder gegen deine Freunde ausgetauscht werden können und die Eltern-Kind-Zentren wieder mit Leben und Kinderlachen erfüllt werden“, so Schustereder. Im Moment ist es so, dass bis Ende April alle Eltern-Kind-Zenten geschlossen bleiben.


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