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BEZIRK. Impfen, Testen und Informieren: Bezirks-SPÖ fordert mindestens ein Anti-Corona-Zentrum für den Bezirk Schärding.  

SPÖ Bezirksparteivorsitzender Karl Walch (Foto: SPÖ)
SPÖ Bezirksparteivorsitzender Karl Walch (Foto: SPÖ)

„Oberösterreich darf sich nicht weiter vom Corona-Chaos des Bundes anstecken lassen. Das immer wieder verspätete Aktivwerden des Landes muss ein Ende haben, damit nicht immer nur durch teure Kraftakte Nachteile für die Oberösterreicher verhindert werden können“, kritisiert SPÖ Bezirksparteivorsitzender Karl Walch, das bisherige Verhalten von Schwarzgrün und Schwarzblau. Walch fordert eine aktivere Corona-Politik seitens Landeshauptmann Stelzer und Gesundheitslandesrätin Haberlander. Laut dem Innviertler ist die Corona-Schutzimpfung  der Schlüssel im Kampf gegen die Pandemie. Sie rette Menschenleben, schütze Gesundheit, Arbeitsplätze und Wirtschaft. „Die Regierung taumelt völlig unvorbereitet in die größte Impfaktion Österreichs. Und dass, obwohl Monate Zeit waren zur Vorbereitung. Ein konkretes Beispiel: Während etwa Italien täglich die Zahlen zur Impfquote veröffentlicht, gibt es in Österreich keine Transparenz. Es schwirren unterschiedlichste Zahlen herum, während die Unsicherheit und Skepsis gegenüber der Impfung in der Bevölkerung ständig steigt“, so Walch

Mindestens ein Anti-Corona-Servicezentrum für den Bezirk Schärding

„Was es jetzt braucht, ist ein Anti-Corona-Servicezentrum für Schärding. Das Anti-Corona-Zentrum soll die direkte Anlaufstelle für Impfungen, Tests, notwendige Schutzausrüstungen und wichtige Informationen sein. Das schafft Klarheit und sorgt für Sicherheit“, so Walch. Dieses wohnortnahe Angebot kann ab dem Wochenende der angekündigten Massentests, also ab dem 22. Jänner anlaufen: „Das ist eine logistische Herausforderung, aber eine machbare. Mit Unterstützung des Landes ist die Bezirkshauptmannschaft Schärding sicher in der Lage dieses Zentrum zu errichten.“

Wissen vorhanden

In Oberösterreich kann man hier bereits auf wichtige Erfahrung zurückgreifen. Ein erster erfolgreicher Schritt waren auf Initiative der Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer die 14 Teststraßen für Besucher von Alten- und Pflegeheimen. Auch die Anmeldung zu den Tests und Impfungen soll in Oberösterreich zentral verwaltet werden. „Mit dem Anti-Corona-Zentrum erleichtern wir den Zugang zu Impfungen und Tests und können so einen wichtigen Schritt leisten, um die COVID-19-Pandemie hinter uns zu lassen“, so Walch. Klar ist, Anti-Corona- Servicezentrum kostet Geld. Aber das ewige auf und zu sperren aufgrund mangelnder Strategie kostet nicht nur ebenfalls viel Geld, sondern auch Lebensqualität und gefährdet die Gesundheit der Menschen in unserem Land. „Wir müssen jetzt die notwendigen Mittel in die Hand nehmen, um diese Pandemie zu überwinden. Es zeigt sich also: Das Anti-Corona-Servicezentrum ist ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung der Krise“, meint Walch. 


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