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KOPFING. Veronika Steininger ist bereits zum dritten Mal die Organisatoren der Mysterienspiele Kopfing. Im Tips-Interview erzählt sie mehr zu ihrer Aufgabe sowie zur Besonderheit der Mysterienspiele 2022.

Veronika Steininger (Foto: privat)
Veronika Steininger (Foto: privat)

Tips: Sie organisieren bereits zum dritten Mal die Mysterienspiele Kopfing: Wie schreiten die heurigen Vorbereitungen voran?

Veronika Steininger: Die Probenarbeit und parallel dazu die gesamte Organisation hat dieses Mal aufgrund der Coronasituation erst im Mai begonnen. Seit dieser Zeit gibt es jede Menge Arbeit, wobei jetzt unser Fokus auf die Bewerbung der Aufführung liegt. Mittels Druckwerken, Plakatwand und Transparenten möchten wir ganz viele Menschen erreichen. Außerdem wird jetzt noch die Technik verlegt, die Bühne finalisiert und der Zuschauerraum bereit gemacht.

Tips: Seit den letzten Mysterienspielen sind aufgrund der Coronapandemie bereits drei Jahre vergangen: Was gilt es heuer bei der Organisation besonders zu beachten?

Steininger: Der Besucher stand schon immer im Mittelpunkt und daran hat sich auch nichts geändert. Die Darbietung soll ein Erlebnis für jeden einzelnen sein. Die Erfahrungen der vergangenen Aufführungen sind sehr hilfreich und erleichtern manche Situation.

Tips: Was macht für Sie die Besonderheit der Mysterienspiele aus?

Steininger: Mysterienspiele erzählen Lebensgeschichten. Es sind spannende und bewegende Biografien. Was da auf der Bühne zu sehen ist, hat sich niemand selbst ausgedacht, sondern es hat sich tatsächlich so zugetragen. Und das ist faszinierend. Besonders ist für mich auch immer wieder, zu sehen, wie jeder einzelne Darsteller sein Talent entfaltet und aus sich selber heraustritt. Und überhaupt, dass wir so viele Schauspieler begeistern können. Diesmal stehen 44 Darsteller auf der Bühne und 26 davon sind Kinder und Jugendliche. Dazu 4 Musiker und 2 Sänger.

Tips: Auch heuer haben Sie wieder eine Rolle im Stück inne: Können Sie unseren Lesern mehr dazu verraten?

Steininger: Ich verkörpere die Großmutter von Carlo, Oma Luana. An ihr ist der Junge sehr gehangen und sie war es auch, die bei Carlos letzten Stunden an seiner Seite war. Meine andere Rolle ist jedoch das Management und da bin ich vom Sponsoring über die Werbung bis zum Organisieren der Reinigung, für ganz vieles zuständig. Außerdem haben Frau Mörtenhuber und ich großartige Schauspielkollegen und unglaublich fleißige Helfer, die uns bei unseren Aufgaben tatkräftig unterstützen.

Tips: Worauf dürfen sich die Besucher der Mysterienspiele 2022 freuen?

Steininger: Auf eine Aufführung, die im Gegensatz zu den beiden vorherigen Stücken, in unserer Zeit spielt. Carlo Acutis hat von 1991 bis 2006 gelebt. Genauso aktuell ist die Musik und der Gesang. Jeder einzelne Mitwirkende hat viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung investiert, um seine Rolle in die Herzen der Besucher zu spielen.


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