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RIEDAU. Einen besonderen Besuch erhielten die Rettungsteams der Ortsstelle Riedau und des Notarzthubschrauberstützpunktes Europa 3 in Suben. Eine junge Mutter bedankte sich gemeinsam mit ihrem Baby bei den Einsatzteams für die rasche Hilfe nach einem dramatischen Notfalleinsatz im vergangenen Sommer, bei dem für Mutter und Kind jede Sekunde zählte.

Die junge Mutter bedankt sich mit dem Baby für die schnelle und professionelle Hilfe (Foto: ÖRK)
Die junge Mutter bedankt sich mit dem Baby für die schnelle und professionelle Hilfe (Foto: ÖRK)

 

Vergangenen Juli wurde das Rettungsteam aus Riedau und das Team des Europa 3 aus Suben zu einem Notfalleinsatz in Zell an der Pram gerufen. Die schwangere Frau hatte auf Grund einer vorzeitigen Plazentaablösung starke Blutungen. Dies bedeutet sowohl für die Schwangere als auch das ungeborene Kind akute Lebensgefahr. Durch das rasche Eintreffen der Rettungskräfte und einem reibungslosen Ablauf in der Rettungskette konnte die Patientin vor Ort notversorgt und per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Wels gebracht werden. Da zu diesem Zeitpunkt die Überlebenschancen des ungeborenen Kindes bei gerade einmal 2 Prozent lagen, entschieden sich die Ärzte dazu, das Kind in einer Notoperation zur Welt zu holen, um die weitere medizinische Versorgung zu gewährleisten. Damit konnten sowohl das Leben der Patientin als auch des Kindes gerettet werden. Als Dank für die schnelle und professionelle Hilfe besuchten Mutter und Kind die beiden Rettungsteams am Hubschrauberstützpunkt in Suben. „Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem Team des Europa 3 so gut funktioniert hat. Es macht uns unglaublich stolz, zu wissen, dass wir gleich zwei Leben durch unsere Arbeit retten konnten“, so die beiden Zivildiener, Lukas Wolschlager und Moritz Wiesinger, die bei diesem Notfall im Einsatz waren.


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