Schärdinger Schulen stärken Zusammenarbeit bei Pflege-Ausbildung
SCHÄRDING. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) am Klinikum Schärding und die Polytechnische Schule (PTS) Schärding bauen ihre Zusammenarbeit aus. Ziel ist es, Jugendlichen frühzeitig Einblicke in die Pflegeausbildung zu ermöglichen und den Austausch zwischen den Bildungseinrichtungen zu stärken.

Im Mittelpunkt der Kooperation steht ein strukturierter Wissensaustausch. Schüler sollen künftig noch besser über Ausbildungsmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Veranstaltungen der Partnerschulen informiert werden.
Da beide Schulen vorwiegend von Jugendlichen aus der Region besucht werden, sehen die Verantwortlichen in der engeren Vernetzung einen zukunftsweisenden Schritt. Die Kooperation eröffne vielfältige Chancen und biete den Auszubildenden optimale Möglichkeiten, aus einem breiten Bildungsangebot zu profitieren, sind die Initiatoren der Partnerschaft, GuKPS-Direktor Christian Peinbauer und PTS-Direktorin Maria Theresia Luckeneder, überzeugt.
Früher Einblick
Ein besonderer Vorteil liegt im frühen gegenseitigen Kennenlernen. „Interessierte können so frühzeitig einschätzen, ob eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege für sie infrage kommt. Zudem ermöglicht uns das, Ausbildungsberatungen noch gezielter durchzuführen“, erklärt Peinbauer.
Auch Luckeneder betont: „Die theoretischen Unterrichtsinhalte können zeitnah in die Praxis umgesetzt und vertieft werden. Gemeinsame Projekte bieten den Schülerinnen und Schülern zudem die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck von der Ausbildung und dem späteren Arbeitsplatz zu machen.“
Schon jetzt erhalten Schüler der PTS Schärding im Fachbereich „Gesundheit, Schönheit und Soziales“ erste Einblicke in die Pflege. Im Zuge der geplanten Kooperation sollen Inhalte wie Erste Hilfe, das Erheben von Vitalwerten oder Maßnahmen der Infektionsprävention durch praxisorientierte Einheiten ergänzt werden. Diese sollen gemeinsam mit Auszubildenden der GuKPS Schärding umgesetzt werden.
Theorie und Praxis
Damit werden Theorie und Praxis enger miteinander verbunden. Die Jugendlichen erhalten einen realitätsnahen Eindruck vom Berufsfeld Pflege und können sich frühzeitig mit möglichen Ausbildungswegen auseinandersetzen.
Peinbauer verweist zudem auf die Flexibilität der Pflegeberufe: „Die Karrierewege in der Pflege ermöglichen eine vollständige Durchgängigkeit. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Entwicklung vom Einstieg als Pflegestarter bis hin zum Doktorat der Pflegewissenschaften möglich.“
In den kommenden Monaten soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem gegenseitige Exkursionen sowie die Prüfung weiterer gemeinsamer Projekte.


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