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ANDORF. In Andorf ist Anfang Juli ein neues Tageszentrum offiziell eröffnet worden. Das barrierefreie Angebot im Erdgeschoss des Bezirksalten- und Pflegeheims richtet sich an ältere Menschen und soll gleichzeitig pflegende Angehörige entlasten.

In Andorf wurde ein neues Tageszentrum eröffnet. (Foto: Land OÖ/Antonio Bayer)
In Andorf wurde ein neues Tageszentrum eröffnet. (Foto: Land OÖ/Antonio Bayer)

Das Tageszentrum bietet tagsüber Betreuung und Gemeinschaft. Neben gemeinsamen Mahlzeiten und Gesellschaftsspielen stehen entspannende und aktivierende Angebote auf dem Programm. Sie sollen körperliche und geistige Fähigkeiten fördern sowie soziale Kontakte stärken.

Für Ruhepausen gibt es eigene Rückzugsmöglichkeiten. Ein Fahrdienst des Roten Kreuzes, der von freiwilligen Mitarbeitern durchgeführt wird, ermöglicht auch mobilitätseingeschränkten Personen die Teilnahme.

„Tageszentren sind ein wichtiger Teil unserer Betreuungsarchitektur 2040“, betont Sozial-Landesrat Christian Dörfel. „Sie fördern Gemeinschaft, wirken Einsamkeit entgegen und entlasten gleichzeitig pflegende Angehörige. So tragen sie dazu bei, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können.“

Auch der Obmann des Sozialhilfeverbandes Schärding, Bezirkshauptmann Florian Kolmhofer, betont die Bedeutung des neuen Angebots. Das Tageszentrum sei Teil einer Gesamtstrategie, um die Pflege- und Betreuungslandschaft im Bezirk bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses flexible, teilstationäre Betreuungsangebot für ältere Menschen nun auch in Andorf zur Verfügung steht“, sagt Andorfs Bürgermeister Karl Buchinger. „Dieses Modell entspricht dem Wunsch vieler Menschen, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung und den eigenen vier Wänden leben zu können. Bereits die ersten Wochen haben gezeigt, dass diese Betreuungsform von den Seniorinnen und Senioren sehr gut angenommen wird.“


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