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INNVIERTEL. Mit Ungeduld warten viele Sportvereine im Innviertel auf konkrete Ansagen der Bundesregierung, wie es mit den finanziellen Unterstützungen für die Vereine weitergeht.

Anita Rackaseder, Landesgeschäftsführerin der ASKÖ OÖ (Foto: ASKÖ)
Anita Rackaseder, Landesgeschäftsführerin der ASKÖ OÖ (Foto: ASKÖ)

„Die Einnahmenausfälle im Sport gehen jetzt wirklich auf die Substanz – keine Eintrittsgelder, keine Veranstaltungen, Ausfälle von Sponsoring. Das ist eine Mischung, die den ehrenamtlichen Sport ins Wanken bringt. Deswegen brauchen die Vereine jetzt rasch einen Sofort-Hilfe-Fonds und keine Ankündigungen“, verdeutlicht die Schärdingerin Anita Rackaseder, Landesgeschäftsführerin der ASKÖ OÖ, ihre Forderung an Sportminister Werner Kogler.

Einnahmen fehlen, Fixkosten bleiben

Auch im Innviertel sind die Vereine von den Maßnahmen stark betroffen, wie zum Beispiel die ASKÖ Freinberg mit Obmann Gottfried Pöschl: „Mit dem Wegfall der Meisterschaft und der Turniere im Stocksport verlieren wir ordentlich Startgelder. Mit dem Veranstaltungsverbot fehlen uns wichtige Einnahmen von unseren bereits geplanten Veranstaltungen. Auf der anderen Seite haben wir aber unsere Fixkosten mit der Stocksporthalle.“ „Mit dem Veranstaltungsverbot fehlen wichtige Einnahmen aus bereits geplanten und mit teilweise großem Aufwand vorbereiteten Veranstaltungen. Die drohende schwere Wirtschaftskrise wird außerdem dazu führen, dass Sponsoring-Einnahmen unweigerlich sinken werden. Vor allem viele kleine Vereine beklagen bereits jetzt Verluste von mehreren Tausend Euro. Die größeren verlieren teilweise mehr als 150.000 Euro bis zum Herbst!“ ergänzt Rackaseder.

Gemeinsam mit ASKÖ Vizepräsident Michael Lindner, Sportsprecher im SPÖ-Landtagsklub, kritisiert die Schärdingerin, dass der zugesagte Unterstützungsfonds vom Land OÖ mit 2,5 Millionen Euro gedeckelt wurde: „Dieser Fonds kann nur ein Anfang sein. Wenn man sich die Summen der Einnahmen-Ausfälle ansieht, ist rasch klar, dass das Geld nicht reichen wird. Wenn man den Breitensport erhalten will, brauchen wir wesentlich mehr Geld.“


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