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SCHÄRDING. Im Bezirk Schärding ist weiterhin ein Anstieg an Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Einziger Lichtblick: Die Zahl der jungen Arbeitslosen ist um 15 Prozent gesunken.

Symbolbild: Wodicka
Symbolbild: Wodicka

1123 (überwiegend saisonbedingte) Zugänge in Arbeitslosigkeit und 220 Abgänge aus Arbeitslosigkeit hatte das AMS Schärding im Dezember zu verzeichnen. 2139 Arbeitslose und 242 Schulungsteilnehmer weist die regionale Monatsendstatistik aus. Knapp über 1000 arbeitslos Vorgemerkte haben eine Einstellzusage für das Frühjahr. „Während die Arbeitslosigkeit im Bezirk gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3,8 Prozent angestiegen ist, gibt es bei den ganz Jungen weiterhin den gegenteiligen Trend“, weiß der Leiter des AMS Schärding, Harald Slaby: So ist die Arbeitslosigkeit bei den unter 20-Jährigen um fast 15 Prozent zurückgegangen. Differenziert nach Personenmerkmalen sind 1808 Inländer und 331 Ausländer (davon 25 Asylberechtigte) arbeitslos registriert. 348 dieser Personen haben gesundheitliche Einschränkungen; 516 sind 50 Jahre oder älter.

AMS-Bilanz 2015

Das AMS Schärding hat im Jahr 2015 knapp 5600 Anträge auf finanzielle Leistungen wie Arbeitslosengeld/Notstandshilfe bearbeitet. 230 Wiedereinsteigerinnen wurden bei der Arbeitsaufnahme oder durch die Teilnahme an Qualifizierungsangeboten bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt unterstützt; mehr als 900 ältere Personen über 45 Jahre sowie 220 arbeitsmarktferne Personen konnten in den Arbeitsmarkt reintegriert werden. 41 Prozent der Frauen und 47 Prozent der Männer standen innerhalb von drei Monaten nach Schulungsende wieder in Beschäftigung. Gut 1400 offene Stellen wurden mit Unterstützung des AMS Schärding besetzt.


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