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BEZIRK SCHÄRDING. Wäre das Wahlergebnis des Bezirkes Schärding für ganz Österreich gültig, dann würde sich neben Norbert Hofer nicht Alexander van der Bellen sondern Andreas Khol der Stichwahl am 22. Mai stellen.

Symbolbild: Wodicka
Symbolbild: Wodicka

Hofer erreichte im Bezirk 43,15 Prozent der Wählerstimmen vor Khol (18,03 Prozent) und Irmgard Griss (14,32 Prozent). Sogar auf Platz vier abgeschlagen landete Alexander Van der Bellen mit 13,65 Prozent.

In drei Gemeinden des Bezirkes, nämlich Enzenkirchen (55,57 Prozent), St. Roman (52,79 Prozent) und Kopfing (50,29 Prozent), erreichte der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer sogar die absolute Mehrheit der Stimmen. Die wenigsten Kreuzerl am Stimmzettel im Bezirksvergleich aber trotzdem die meisten in der Gemeinde selbst erhielt Hofer in Dorf/Pram (34,29 Prozent).

Andreas Khol war die zweite Wahl der Dorfer Bürger (27,81 Prozent), was das beste Ergebnis des VP-Kandidaten im Bezirk bedeutet. Am wenigsten überzeugt von Khol waren die Schärdinger. Sie gaben ihm nur 10,41 Prozent ihrer Stimmen.

Irmgard Griss, drittplatzierte im Bezirk Schärding, holte die meisten Kreuzerl am Wahlzettel in Zell/Pram (18,72 Prozent) und die wenigsten in Enzenkirchen (8,91 Prozent).

Nur auf Platz vier und damit weniger beliebt war bei den Wählern aus dem Bezirk Schärding Alexander Van der Bellen, der am 22. Mai die Stichwahl bestreiten wird. Er sammelte die meisten Stimmen in der Stadt Schärding (19,65 Prozent) und erhielt wie Griss die wenigsten Stimmen in der Gemeinde Enzenkirchen (6,93 Prozent).

Lediglich 9,13 Prozent der Wähler des Bezirkes überzeugte SP-Kandidat Rudolf Hundstorfer. Er holte die meisten Stimmen in Waldkirchen/Wesen (14,55 Prozent). Keine Freude wird er mit der Gemeinde St. Roman haben, hier konnte er nur 2,62 Prozent der Wähler für sich gewinnen.

Das Kreuzerl für Richard Lugner machten im Bezirk insgesamt 445 Wähler, was einem Prozentsatz von 1,72 entspricht.

Detail-Ergebnisse sind auf wahl.land-oberoesterreich.gv.at zu finden.

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