Stefan Öttl aus Wesenufer erhält für sein Unternehmen ToolSense großes Investment
WESENUFER. (Update) Im Juni 2017 gründete Stefan Öttl aus Wesenufer gemeinsam mit vier Freunden das Unternehmen ToolSense. Ende 2018 ist es den Jungunternehmern gelungen, ein Investment im sechsstelligen Bereich zu erhalten. Im Tips-Interview spricht Öttl über die Entwicklung, über das Investment und die Zukunft von ToolSense. Update: 2018 ist Öttl aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die Mitgründer Alexander Manafi, Rostyslav Yavorskyi und Benjamin Petterle bilden nun das Managementteam.

Tips: Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir das letzte Interview geführt. Zu dieser Zeit konnten Sie bereits auf einige Erfolge verweisen: Wie ist es seither mit ToolSense weitergegangen?
Stefan Öttl: Wir arbeiten mit mehr als 20 Herstellern zusammen – die Zahl wird jedes Monat größer. Das Thema Internet of Things/Industrie 4.0/Maschinenvernetzung ist eines der größten Themen der kommenden Jahre und wird speziell in den Branchen in denen wir arbeiten immer wichtiger. Der strategische Mehrwert wird von den Unternehmen erkannt und vernetzte Maschinen werden in zwei bis drei Jahren der Status-Quo sein.
Tips: Was war der Höhepunkt, sprich der größte Erfolg, des letzten Jahres?
Öttl: Es gab 2018 sehr viele Höhepunkte, speziell der starke kommerzielle Erfolg, das heißt die steigende Anzahl der Unternehmen, die ToolSense als langfristige, strategische Partner gewinnen konnte, zeigt, dass unser Go-To-Market der richtige ist.
Tips: ToolSense hat kürzlich ein Investment im sechsstelligen Bereich erhalten: Welche Bedeutung hat dieses Investment?
Öttl: Mehr Möglichkeiten, mehr Investitionen in die Zukunft, schneller noch besser werden.
Tips: Worin wird das Geld investiert?
Öttl: Unser größtes Kapital sind die Menschen, die sich dafür entschieden haben, mit uns gemeinsam erfolgreich zu werden. Wir werden weiter wachsen, neue talentierte und erfahrene Mitarbeiter einstellen.
Tips: Vor einem Jahr bestand die Firma aus sechs Personen: Konnten Sie sich bereits vergrößern?
Öttl: Da wir sehr schnell wachsen, sind genaue Zahlen immer nur Momentaufnahmen. Wir werden im Laufe des Jahres Mitarbeiter einstellen, speziell Frontend/Backend Developer, Embedded Systems, Machine-Learning Experten und technische Projektmanager.
Tips: Mit welchen Firmen arbeitet ToolSense zusammen?
Öttl: Da wir im B2B-Umfeld arbeiten und es hier um sehr strategische Themen geht, kann ich hier keine Auskunft zu Firmennamen geben. Die Zusammenarbeit gliedert sich in mehrere Stufen, zu Beginn steht aber immer das gemeinsame Beleuchten des Themas. Was passiert in der Branche, was bedeutet das für die Unternehmen in der Branche, welche Chancen/Risiken/Möglichkeiten ergeben sich für das Unternehmen. Wenn diese und weitere Fragen geklärt sind, geht es um die technische Umsetzung – wir sind strategischer Partner für unsere Kunden.
Tips: Als eines Ihrer Ziele nannten Sie im Vorjahr das Unternehmen ToolSense als Marktführer für Konnektivitätslösungen für mobile, energiekritische Maschinen zu etablieren: Sind Sie diesem Ziel schon näher gekommen oder hat sich die Zielsetzung verändert?
Öttl: Gleiche Zielsetzung, schnelle Fortschritte. Wir sind auf einem sehr guten Weg, sind top aufgestellt und hungrig.


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