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BEZIRK SCHÄRDING. Der extrem milde Winter macht es möglich: Waren jahreszeitlich bedingt im Jänner 2016 knapp 2.500 Menschen im Bezirk Schärding arbeitslos, sind heuer um 700 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als noch vor vier Jahren. 1.810 Arbeitslose und 266 Schulungsteilnehmer suchen mit Ende Jänner eine Arbeit und sorgen zu Jahresbeginn für den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit in ganz Oberösterreich.

Symbolbild: Wodicka
Symbolbild: Wodicka

Einen wesentlichen Beitrag an dieser positiven Entwicklung hat im aktuellen Monat witterungsbedingt der Bau- und Baunebenbereich, weiß der Leiter des AMS Schärding, Harald Slaby. Somit reiht sich auch der Jänner 2020 nahtlos an die erfreulichen Entwicklungen des letzten Jahres, in dem die Arbeitslosigkeit – bei jüngeren und älteren Arbeitsuchenden, bei Männern und Frauen, bei Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, bei In- und Ausländern – kurz gesagt bei allen Personen- und Zielgruppen gleichermaßen – gesunken ist.

„Wir konnten im Jahr 2019 knapp 1.800 Job- und Lehrstellenbesetzungen erfolgreich unterstützen, haben 3,2 Millionen Euro für Qualifizierung, 1,2 Millionen Euro für Eingliederungsbeihilfen und Lehrstellenförderungen sowie 13,7 Millionen Euro für existenzsichernde Leistungen während Arbeitslosigkeit angewiesen und mussten leider aber auch 170 Geldsperren wegen Verweigerung von Arbeitsaufnahmen bzw. Schulungsteilnahmen aussprechen“, zieht AMS-Chef Harald Slaby ein Resümee über das abgelaufene Arbeitsmarktjahr.


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