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FREINBERG. Das Ausbildungszentrum der Schwarzmüller Gruppe ist nach 18 Monaten Bauzeit am Unternehmenssitz Hanzing in Freinberg fertiggestellt worden. Auf 800 Quadratmetern werden vor allem Lehrlinge ausgebildet, aber auch interne Schulungen aller Art stattfinden. Zusätzlich gibt es einen Open Space, der allen Beschäftigten offensteht. Sozial- und Sanitärräume für etwa 100 Personen runden das Angebot ab.

Die Lehrwerkstätte ist fertiggestellt. (Foto: Schwarzmüller Gruppe)
Die Lehrwerkstätte ist fertiggestellt. (Foto: Schwarzmüller Gruppe)

Für das Ausbildungszentrum wurden ehemalige Produktionsflächen entkernt und auf drei Geschossen komplett umgebaut. Herzstück sind die beiden Lehrwerkstätten, in denen die Grundlagen der technischen Berufe vermittelt werden: einerseits das bereits 2019 in Betrieb genommene Zentrum für die Metallbearbeitung mit Ausbildungsanlagen wie 3-D-Drucker oder Schweißroboter; andererseits die Werkstatt für Mechatronik, Hydraulik, Elektrik und IT. Darüber hinaus gibt es einen Lehrsaal für den Theorieunterricht, in dem abgetrennte Bereiche auch zum Studium oder für Gruppenarbeiten genutzt werden können.

Open Space für Open Mind

Schließlich wurde ein Open Space eingerichtet. Auf einer offenen Kunstrasenfläche samt großzügigem Balkon und freiem Blick auf die Fahrzeugmontage finden sich Sportmöglichkeiten wie Tischtennis oder Tischfußball ebenso wie Begegnungsecken. Hier soll der Austausch zwischen allen Gruppen der Organisation stattfinden, zwischen Management und Beschäftigten, zwischen Produktion und Verwaltung oder zwischen Lehrlingen und erfahrenen Fachkräften. Im Zentrum steht die Ausbildung der Lehrlinge. Die derzeit 65 angehenden Fachkräfte am Standort Hanzing werden in den ersten beiden Jahren zu 100 Prozent hier unterrichtet, praktisch wie theoretisch. Damit soll die Ausbildung vereinheitlicht und gleichzeitig gehoben werden.

„Wir benötigen mehr berufsübergreifende Orientierung, die in der Produktion mitunter zu kurz kommt. Hier werden alle in die Grundlagen mehrerer Berufe eingeführt“, erläutert Geschäftsführer Roland Hartwig. Im dritten Ausbildungsjahr wechseln die Lehrlinge dann in die Fachbereiche der Produktion. Bis dahin haben sie durch die gemeinsame Zeit auch ihr internes soziales Netzwerk gebildet. Im nächsten Schritt sollen alle Lehrlinge – aus Österreich und Deutschland, teilweise auch aus Tschechien und Ungarn – immer wieder ins Lehrlingszentrum kommen. Sie durchlaufen einheitliche Ausbildungsmodule und lernen die Zentrale sowie die Ausbildungskollegen näher kennen. Natürlich werden die großzügigen Räumlichkeiten auch für die Weiterbildung von Fachkräften und für innerbetriebliche Fortbildungsveranstaltungen verwendet.


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