Winterdienste sind für Saison gerüstet
BEZIRK SCHÄRDING. In den ersten winterlich-kalten Wochen wurden landesweit aktuell 714 Tonnen Streusalz verbraucht. Auf den Bezirk Schärding entfallen dabei 46 Tonnen, um 33 Tonnen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Winter ließ heuer in der Region lange auf sich warten, erst letzte Woche gab es die ersten Schneefälle. „Um für sichere Straßen sorgen zu können, werden wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Hilfsmittel und effiziente Einsatzplanungen optimal miteinander kombiniert“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Das Land Oberösterreich ist in ständigem Kontakt mit der Wissenschaft. So wurden in den letzten Jahren unter anderem von der TU Wien intensive Studien und Feldversuche zur Optimierung der Salzstreuung und der Schneeräumung durchgeführt. Seit Jahren ist die sogenannte Feuchtsalzstreuung mit erhöhten Soleanteilen in Oberösterreich Stand der Technik. Die flüssige Salzsole verhindert einerseits die Verwehung des Salzes während des Streuvorganges und bewirkt das Anhaften des Streustoffes auf der Straße und damit eine wesentlich längere Liegedauer im Vergleich mit Trockenstreuung.
Die Lager sind voll
Die Einsatzsteuerung läuft koordiniert und effizient unter Einbindung moderner Hilfsmittel ab. Winterdienstkoordinatoren in den Straßenmeistereien sind für die Einsatzplanungen des Winterdienstes verantwortlich. Unter Zuhilfenahme von Glättefrühwarnsystemen, Straßenkameras und Wetterprognose-Tools werden relevante Informationen gesammelt. Die Bestände an Auftausalz zur Bekämpfung winterlicher Straßenglätte sind in 108 Silos bzw. fünf Hallen eingelagert. Hier befinden sich rund 32.500 Tonnen Streusalz. Sobald der Füllstand eines Silos um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch eine entsprechende Nachbestellung generiert. Innerhalb von 72 Stunden wird diese Bestellung angeliefert und der Bestand wieder voll aufgefüllt.


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