Regionaler Arbeitsmarkt: Weiter angespannte Lage
BEZIRK SCHÄRDING. Auch wenn die Arbeitslosenzahlen im Bezirk Schärding im Vergleich zum Vormonat von 1.068 auf 860 gesunken sind, so bleibt die Lage dennoch weiter angespannt. Die Arbeitslosenquote liegt mit Ende April bei 3,5 Prozent.

Auf Bezirksebene ist die Arbeitslosigkeit binnen eines Jahres um 27 Prozent angestiegen, auch die Zahl der Schulungsteilnehmer hat um 17 Prozent zugenommen. Bereits 15 Monate in Folge liegt die Zahl der Arbeitssuchenden damit höher als im Vorjahresvergleich. Besonders betroffen sind nach wie vor die Branchen Bau und Industrie/Produktion. „Das mit Abstand höchste Arbeitslosigkeitsrisiko ergibt sich für Personen, die keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss vorweisen können. Im Bezirk Schärding sind davon aktuell 406 Personen betroffen, sodass mehr denn je gilt, eine gute Bildung ist statistisch der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit“, so Schärdings AMS-Leiter Harald Slaby.


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