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ANDORF. Die Gemeinderatssitzung vom 21. Juni war eine besondere, nämlich eine GEHmeindeRADsitzung. Der Name war Programm: zahlreiche Mandatarinnen und Mandatare kamen zu Fuß oder mit dem Rad zur Sitzung. 

Die Andorfer Gemeinderätinnen und Gemeinderäte vor der GEHmeindeRADsitzung (Foto: Marktgemeinde Andorf)

Initiiert wurde diese Aktion von der FahrRad Beratung Oberösterreich. Durch die aktive Fortbewegung kann ein körperlicher Ausgleich zu Sitzungen geschaffen werden, die – wie der Name verrät – hauptsächlich im Sitzen verbracht werden. Die Aktion „GEHmeindeRADsitzung“ macht darauf aufmerksam, dass die Art und Weise, wie wir unterwegs sind, einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensqualität in der Gemeinde hat: Je mehr Menschen ihre Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, desto lebendiger, kommunikativer und sicherer wird die Gemeinde.

In einer wachsenden Gemeinde wie Andorf sind daher die Weiterentwicklung des Geh- und Radverkehrs und eine entsprechende Verkehrspolitik von zentraler Bedeutung. Das steigende Verkehrsaufkommen erfordert neue Überlegungen zur Steuerung aller Verkehrsteilnehmer. Ein Verkehrsleitbild für die Hauptverkehrsverbindungen durch das Ortszentrum soll daher erarbeitet werden. Für Herbst ist zu diesem Thema ein gemeindeinterner Dialog mit wichtigen Projektpartnern geplant (Straßenausschuss, Schulen, Eltern, Polizei, Verkehrsplaner, Mobilitätsclubs, Seniorenvertreter, Wirtschaft, …), um ein zukunftsfähiges Konzept erstellen zu können.


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