SCHÄRDING. Gesundheitslandesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) besuchte das Klinikum Schärding und erhielt dabei einen Einblick in den Arbeitsalltag und die aktuellen Herausforderungen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem Austausch mit der Kollegialen Führung standen Gespräche mit Beschäftigten sowie mit dem Betriebsrat auf dem Programm. Beim anschließenden Rundgang führte der Weg durch zentrale Verwaltungsbereiche sowie mehrere medizinische Abteilungen, darunter die Innere Medizin, die Chirurgie mit der Tagesklinik Augenheilkunde, die Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Radiologie.
Offener Austausch mit Beschäftigten
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der persönliche Austausch mit den Mitarbeitern. „Es ist mir wichtig, in Zeiten wie diesen das Ohr direkt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu haben, die sich tagtäglich mit großem Engagement um die Patientinnen und Patienten kümmern und mit ihnen direkt das Gespräch über die aktuellen Herausforderungen zu führen. Zugleich war es mir wichtig, meine große persönliche Wertschätzung für diese Arbeit, aber auch die Unterstützung des Eigentümers, Land OÖ, zum Ausdruck bringen“, erklärte Haberlander.
Mitarbeiterzahl deutlich gestiegen
In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Beschäftigten am Klinikum Schärding deutlich gewachsen. Mit 1. Jänner 2026 arbeiten insgesamt 591 Mitarbeiter im Haus, das entspricht 440,58 Vollzeitstellen. 371 Personen sind in Teilzeit beschäftigt – das ist ein Anteil von 63 Prozent.
Zum Vergleich: Am 1. Jänner 2016 waren rund 469 Personen im Klinikum tätig (366,87 Vollzeitstellen), der Teilzeitanteil lag damals bei 55 Prozent. Die Entwicklung zeigt sowohl einen deutlichen Personalzuwachs als auch die zunehmende Bedeutung flexibler und familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle.
Weiterentwicklung des Klinikstandorts
Um die regionale Gesundheitsversorgung langfristig zu sichern und auf Herausforderungen wie den demografischen Wandel und den medizinischen Fortschritt zu reagieren, wurden im Regionalen Strukturplan Gesundheit Oberösterreich 2030 mehrere Schwerpunkte für das Klinikum Schärding festgelegt.
So sollen die bestehenden Bettenkapazitäten erhalten bleiben, um die wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Zudem wird der bisherige Fachschwerpunkt Unfallchirurgie bis spätestens 2030 zu einer Vollabteilung für Orthopädie und Traumatologie mit Rund-um-die-Uhr-Betrieb ausgebaut.
Ein weiterer Schritt ist die Installation eines MRT-Geräts in Kooperation mit der Sozialversicherung. Damit soll eine moderne und präzise diagnostische Bildgebung am Standort ermöglicht werden.


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