Rückenwind aus Bayern für Notarzthubschrauber in Suben
SUBEN. Die geplante Ausweitung der Flugzeiten des Notarzthubschraubers am Standort Suben erhält Unterstützung aus Bayern. Die bayerische Landesregierung fasste einen Ministerratsbeschluss, die Flug- und Betriebszeiten an insgesamt fünf Standorten – darunter auch Suben – zu erweitern.

Neben Suben sind Bayreuth, Ochsenfurt, Ingolstadt und Kempten Teil dieser Maßnahme, wie das Land Bayern das oberösterreichische Gesundheitsressort informierte. Die Entscheidung gilt als wichtiger Impuls für die Pläne Oberösterreichs, im Jahr 2026 einen durchgehenden 24-Stunden-Betrieb des Notarzthubschraubers in Suben umzusetzen.
„Dieser Beschluss verleiht dem 24-7-Betrieb des Notarzthubschraubers am Standort Suben wichtigen Rückenwind aus Bayern – ich danke den bayerischen Kollegen in der Staatsregierung und im Landtag für ihre Bemühungen, dass Suben zu einem der fünf ausgewählten Standorte erkoren wurde“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP).
Tarife könnten steigen
Mit dem Beschluss werden auch die Voraussetzungen geschaffen, die Tarife der deutschen Krankenkassen für Einsätze am Standort Suben neu zu verhandeln. Diese Anpassungen sind entscheidend für die finanzielle Beteiligung Bayerns, da die grenzüberschreitende Kooperation unterschiedliche rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen vereint. Während in Oberösterreich das Land den Großteil der Kosten trägt, ist der bayerische Beitrag von den mit den dortigen Krankenkassen zu verhandelnden Tarifen abhängig.
Vorbereitungen auf Hochtouren
Unabhängig davon treibt Oberösterreich die Vorbereitungen für den 24/7-Betrieb weiter voran. Ziel bleibt die Aufnahme des Rund-um-die-Uhr-Flugbetriebs im Jahr 2026.
„Auf dem Weg zum ersten Start gilt es nun, gemeinsam mit der ÖAMTC Flugrettung, die letzten rechtlichen und organisatorischen Hürden zu nehmen, damit wir möglichst bald die entsprechenden Beschlüsse in der Oberösterreichischen Landesregierung und im Oberösterreichischen Landtag einleiten können“, so Haberlander. „Die Aufnahme des 24/7-Flugbetriebes im Jahr 2026 ist das Ziel – denn die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass Hilfe und die bestmögliche medizinische Versorgung rund um die Uhr verfügbar sind.“


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