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SCHARNSTEIN. Bei einer Wanderung zum Hochkogelhaus geriet eine Scharnsteinerin in unwegsames Gelände und musste mittels Bergetau geborgen werden.

Die 59-jährige Wanderin wollte am 8. Juni zum Hochkogelhaus aufsteigen. Sie verließ den markierten Weg und folgte den roten verwaschenen Steinen und kam dadurch in unwegsames Gelände, wo sie nicht mehr vor und zurück konnte. Da in diesem Bereich kein Handyempfang ist, versuchte sie gegen 15.15 Uhr per SMS den Hüttenwirt des Hochkogelhauses über ihre Lage zu informieren. Dieser bekam auch tatsächlich die verschickten SMS und alarmierte per Notruf die Einsatzkräfte der Bergrettung und Alpinpolizei. Da kein telefonischer Kontakt zu der Frau hergestellt werden konnte und ihr Standort in diesem großen Gebiet nicht bekannt war, wurde auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ von Linz und der Flir-Hubschrauber aus Wien des Bundesministeriums für Inneres (BMI) angefordert. Eine Suchmannschaft der Bergrettungsortsstelle Ebensee konnte bei einem Anstieg zum Hochkogelhaus in sehr steilem Absturzgelände eine Person in einer Seehöhe von 960 Meter entdecken. Der Polizeihubschrauber konnte die 59-Jährige mittels variablen Bergetau retten und zu einem Zwischenlandeplatz bringen. Sie erlitt leichte Abschürfungen, musst aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.


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