32-Jähriger stürzte 20 Meter ab: per Hubschrauber von der Kremsmauer geborgen
BEZIRK GMUNDEN. Ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden stürzte am 18. Mai gegen 15.15 Uhr beim Abstieg von der Kremsmauer rund 20 Meter weit ab und musste per Hubschrauber geborgen werden.

Der 32-Jährige wollte zusammen mit seiner Freundin auf die Kremsmauer wandern. Im Ortsgebiet von Scharnstein starteten die beiden und überquerten die Gipfel des Hochsalm, des Mittagssteines, des Pfannsteines sowie des Törl in Richtung Kremsmauer.
Weg durch umgestürzte Bäume schwer passierbar
Da der 1.604 Meter hohe Gipfel der Kremsmauer aufgrund umgestürzter Bäume schwer zu erreichen war, kehrte das Paar um und trat den Abstieg über den Weg in Richtung Grünau im Almtal/Schwarzenbach an. Da auch dieser Weg durch umgestürzte Bäume verlegt war, suchten die beiden eine geeignete Abstiegsvariante.
32-Jähriger stürzte beinahe senkrecht ab
Dazu hielt sich der 32-Jährige an einem Baum fest und blickte über eine Felsstufe hinunter; plötzlich gab der Baum jedoch nach und der Wanderer stürzte rund 20 Meter teils senkrecht über steiles Waldgelände ab, ehe er verletzt liegen blieb. Seine Freundin verständigte sofort den Notruf und konnte dabei die genauen Koordinaten übermitteln.
Notarzthubschrauber barg Verletzten mittels Tau
Die Crew des Notarzthubschraubers „Martin 3“ barg den 32-Jährigen, der bei dem Absturz unbestimmten Grades verletzt worden war, per Tau und flog ihn in das Krankenhaus nach Kirchdorf.


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