Hunde wiesen nach Spaziergang Vergiftungserscheinungen auf
SCHARNSTEIN. Die arge Umweltschutz Almtal warnt: Nach Spaziergängen beim Trambach in der Nähe der Reithalle zeigten innerhalb von vier Monaten zwei Hunde Vergiftungserscheinungen. Die Ursache ist allerdings unklar.

Der erste Fall ereignete sich im November des Vorjahres: Ein Hund war mit seiner Besitzerin in der Nähe der Reithalle unterwegs, kurz danach zeigte er die ersten Anzeichen: „Er hat sich übergeben, hatte Lähmungserscheinungen, Schaum vor dem Mund, es wirkte wie ein epileptischer Anfall“, erzählt seine Besitzerin Melanie Radner.
Der zweite Hund, ein Jack Russell, hatte nach einem Ausflug in derselben Gegend am 3. März ähnliche Symptome: Übelkeit, starker Speichelfluss, starkes Zittern und Krampfen, starke Koordinationsstörungen. Beide Fälle wurden der Polizei gemeldet, die Hunde konnten nach tierärztlicher Behandlung gerettet werden.
Ursache unklar, keine weiteren Fälle bekannt
„Ich weiß nicht, was unsere Hunde dort gefunden haben, viele andere – auch Hunde, die nicht so intensiv beaufsichtigt werden – haben jedenfalls nichts abbekommen“, rätselt Melanie Radner.
Die Grünauer Tierärztin Jutta Drack, bei der der Jack Russel in Behandlung war, bestätigt die aufgetretenen Vergiftungserscheinungen. Im Mageninhalt sei nichts auffindbar gewesen, man könne daher nicht sagen, ob es sich um Giftköder oder um zufällig aufgenommene giftige Substanzen gehandelt habe. Sie kenne keine weiteren Fälle. Auch in der Tierambulanz Vorchdorf, wo der erste Hund behandelt wurde, sowie in der Tierklinik Cumberland wurde in den letzten Monaten keine Häufung von Vergiftungserscheinungen bei Hunden festgestellt.


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