Christbaum: Die Frische ist wichtig
SCHARNSTEIN. Weihnachten steht vor der Tür und die heimischen Christbaum-Bauern haben alle Hände voll zu tun. Worauf es beim Christbaum ankommt, weiß Baum-Profi Max Eder aus Scharnstein.

Die heimischen Christbaum-Bauern haben Hochsaison und sind zufrieden. Der Verkauf ist nämlich in den letzten Jahren gestiegen. Zurückzuführen ist der Anstieg laut einer Umfrage auf die vielen Singlehaushalte, die sich wieder vermehrt einen Christbaum ins Wohnzimmer holen. Die Arbeit der heimischen Christbaumbauern beschränkt sich allerdings nicht nur auf ein Monat, sondern erstreckt sich über das ganze Jahr. Am Bäckerberg in Scharnstein stehen aktuell rund 80.000 Christbäume. Jährlich werden dort etwa 10.000 Jungpflanzen nachgesetzt und nach dem Austreiben im Mai regelmäßig in Form geschnitten.
Bereits ab September kann der Christbaum ausgesucht werden
„Die beliebteste Baumgröße liegt zwischen einem und 2,5 Metern. Im Durchschnitt braucht es zehn Jahre, bis ein Baum die entsprechende Größe erreicht, um als Christbaum durchzugehen“, weiß Christbaum-Profi Max Eder aus Scharnstein. Der trockene Sommer machte es dem Christbaumbauer nicht leicht. „Bei uns sind dadurch bisher 5.000 Jungbäume abgestorben, 2.000 stehen noch an der Kippe“, klagt Eder. Das wichtigste bei einem Christbaum ist nämlich die Frische. So können sich die Kunden bereits ab September einen Baum aussuchen, diesen markieren und frisch geschnitten kurz vor Weihnachten abholen, so ist auch die Frische garantiert.


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