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Die Denk:Schmiede am Fluss: ein Raum für Vernetzung, Dialog und Beratung im Almtal

Daniela Toth, 26.03.2019 07:47

SCHARNSTEIN. Lange war das ehemalige Herrenhaus Geyerhammer in Alt-Scharnstein ungenutzt. Als „Residenz Geyerhammer“ wird es nun aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Mit der “Denk:Schmiede am Fluss“ entsteht hier auch ein Platz zum Erproben und Entwickeln neuer Ideen.

Denk:Schmiede-Obfrau Eva-Maria Großmayer-Gurney lädt zum Mitgestalten und Mitmachen ein. Foto: Tóth

Die Arbeits- und Lebenswelt vieler Menschen wird heute immer flexibler. Entsprechende kurzfristig mietbare und leistbare Räumlichkeiten – etwa für Workshops oder Jungunternehmen in der Anfangsphase – sind jedoch im ländlichen Raum oft Mangelware. Hier Abhilfe zu schaffen und einen offenen und vielfältig nutzbaren Raum für Venetzung, Beratung und Dialog zu entwickeln, das ist die Idee hinter dem neu gegründeten Verein Denk:Schmiede.

Ressourcen bündeln

„Wir wollen schöne Räume für die Menschen im Almtal schaffen, die sie für ihre Bedürfnisse nutzen können“, erklärt Eva-Maria Großmayer-Gurney, die Obfrau des Vereins „Denk:Schmiede am Fluss“. Zur Verfügung stehen unter anderem Beratungs- und Besprechungszimmer, aber auch ruhiges Arbeiten, Vorträge oder Veranstaltungen sind möglich. Durch die gemeinsame Nutzung und Bündelung der Ressourcen bleibt man flexibel und kostengünstig.

Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz das Aufeinandertreffen von verschiedensten Ideen, aus denen dann wieder neue Projekte entstehen können.

„Schmieden“ von Projekten und Ideen

Der Name Denk:Schmiede verweist auf die Geschichte des Herrenhauses Geyerhammer – und damit die historische Stärke Scharnsteins als Sensenschmiede-Zentrum. „Außerdem bedeutet Schmieden ja auch Gestalten und Formen: Die Denk:Schmiede soll an die Bedürfnisse der Menschen im Almtal anpassbar sein. Diese Breite und Offenheit ist uns wichtig“, erklärt Eva-Maria Großmayer-Gurney.

Einladung an „Mitentwickler“

Vieles an dem Agenda 21 Projekt ist daher noch nicht in Stein gemeißelt. Wer mithelfen will, ein tragfähiges und umsetzungsfähiges Konzept zu entwickeln, der kann dies bei drei Workshops tun. Interessierte aus den unterschiedlichsten Bereichen sind eingeladen, sich Gedanken über die Frage zu machen: „Wie kann die Denk:Schmiede ein für das gesamte Almtal öffentlich zugänglicher Ort werden und sich langfristig und unabhängig als Freiraum für Vernetzung, Innovation, Beratung und Bürgerengagement etablieren?“

Start ist am Montag, 29. April, von 18 bis 21.30 Uhr in der Denk:Schmiede. Weitere Termine sind für Mittwoch, 22. Mai (14 bis 18 Uhr), und Dienstag, 25. Juni (18 bis 21.30 Uhr) geplant.

Anmeldungen sind bis 22. April per Mail an leitung@denk-schmiede.at oder telefonisch bei Eva-Maria Großmayer-Gurney möglich (0681/20260200).


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