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SCHARNSTEIN. Im Bezirk Gmunden werden jährlich 65.000 Tonnen Müll gesammelt. Unter dem Motto „Scharnstein spart Müll – und alle sparen mit!“ will die Almtalgemeinde nun ein deutliches Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen.

Bürgermeister Rudolf Raffelsberger mit den engagierten Scharnsteinerinnen Manuela Rathberger (l.) und Michaela Maix-Manahl (r.) Foto: Marktgemeinde Scharnstein

In Scharnstein wurden im Vorjahr – ohne Gewerbebetriebe – allein 386 Tonnen Restabfall und 427 Tonnen Biomüll entsorgt. Wieviel davon eingespart werden kann? Dazu will Bürgermeister Rudi Raffelsberger vor Projektstart keine Prognose abgeben: „Oft reicht aber schon eine relativ kleine Änderung im Konsumverhalten aus, um das Müllaufkommen zu verringern“, ist er überzeugt.

Mülleinsparung wird veröffentlicht

Neben Informationen setzt die neue Scharnsteiner Initiative auch auf ein Anreizsystem: Die eingesparten Müllmengen werden regelmäßig veröffentlicht. Zudem will man mit dem bei der Entsorgung eingesparten Geld ein Klimaschutzprojekt unterstützten – welches, darüber sollen die Gemeindebürger mitentscheiden. Dabei gilt: Je größer die Einsparung, desto mehr Geld kann vergeben werden.

Projektstart am 28. Jänner

Infos zum Projekt gibt es am Dienstag, 28. Jänner, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes (Eintritt frei): Anita Kothmayr vom Bezirksabfallverband berichtet, was mit dem Scharnsteiner Müll geschieht, und wie Konsum ressourcensparender gestalten werden kann. Evelyn Rath erzählt vom „Zero Waste“-Projekt der Gemeinde Gratwein-Straßengl, die gänzlich müllfrei werden möchte. Lebensnahe Tipps gibt es von Michaela Maix-Manahl, einer Mit-Initiatorin von „Scharnstein spart Müll“.


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