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ALMTAL. Vor fast 20 Jahren führte Scharnstein den „Nahversorger-Gutschein“ ein. Im letzten Jahr wurden damit rund 120.000 Euro umgesetzt – und blieben der regionalen Wirtschaft erhalten. Der neue „Almro“ ist auch in Grünau und St. Konrad gültig.

Der Name „Almro“ stammt von Eva Brandenstein (2. v. l.), die Gestaltungsideen von Edda Grubelnigg (3. v. l.) und Gernot Wührleitner (2. v. r.). Bgm. Alois Weidinger (l., Grünau), Bgm. LAbg. Raffelsberger (3. v. r., Scharnstein) und Projektleiter Roland Lichtenwagner (r., Verein Marktplatz im Almtal) dankten mit je 50 „Almros“.

Entwickelt wurde das Projekt im Rahmen des Agenda 21-Prozesses in Scharnstein von einer Arbeitsgruppe rund um den Verein „Marktplatz im Almtal“. Grundlage waren die Ergebnisse der Kaufkraftanalyse Almtal, die von der WK OÖ durchgeführt wurde und die Maßnahmen zur Kaufkraft-Erhaltung für die Almtal-Gemeinden empfohlen hat. Die neuen „Almros“ sind auch in St. Konrad und Grünau gültig und sollen dadurch noch attraktiver werden, so Roland Lichtenwagner, Obmann des Vereins „Marktplatz im Almtal“. Die Gestaltung – kleiner, mit lokalen Bildern – soll die Attraktivität steigern, zudem wurden mit Blindprägung und Heißklebefolie neue Sicherheitsmerkmale eingeführt.

Im Vordergrund steht jedoch die Stärkung der lokalen Wirtschaft, wie Lichtenwagner betont: „Der Almro ist nicht nur ein Gutschein, er soll die Menschen auch darüber nachdenken lassen, wo sie einkaufen wollen. Welche Folgen hat mein Einkauf in auswärtigen Einkaufszentren, und welchen Nutzen bringt es allen Betrieben und allen Menschen in unseren Almtal-Gemeinden, wenn ich Waren und Dienstleistungen im Ort kaufe?“

Erhältlich ist der „Almro“ als Gutschein zu 10 und 20 Euro in allen Banken der drei Gemeinden, bei Elektro Lichtenwagner und Uhren-Schmuck Auer in Scharnstein, im Gasthaus Silbermair in St. Konrad sowie, in Grünau, in der Trafik Mizelli, im Tierpark und im Tourismusbüro. Er wird in über 70 Betrieben als „Währung“ angenommen.


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