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SCHARNSTEIN. Im Herbst wird bei einem Tag der offenen Tür das neue Schulgebäude vorgestellt. Aber auch sonst ist in Scharnstein einiges in Bewegung, wie Bürgermeister Rudolf Raffelsberger im Tips-Interview erzählt.

Bürgermeister Rudolf Raffelsberger
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Tips: Eines der derzeit wichtigsten Projekte ist die Ortskerngestaltung. Wie geht es hier weiter?

Rudolf Raffelsberger: Im Sommer wird die Außengestaltung der Schule durchgeführt – das gehört natürlich auch zur Ortskerngestaltung. Für den Herbst ist dann ein Tag der offenen Tür mit Schulfest geplant, damit die Bevölkerung die Gelegenheit hat, sich die gelungene Sanierung anzuschauen. Was ebenfalls gerade mitten im Bau ist, ist der neue Schauraum unseres „Nachbarn“. Das Autohaus Klaushofer leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verschönerung und Ortskernbelebung.

Tips: Wie wirken sich die Ergebnisse der Bäderstudie in Scharnstein aus? Kann das Freibad Viechtwang erhalten bleiben?

Raffelsberger: Künftig sollte das Bad die Hälfte der Kosten selbst erwirtschaften können – das ist zurzeit aber unmöglich. Wir haben jetzt einen Deckungsgrad von 17 Prozent, nicht besser oder schlechter als die meisten anderen Bäder auch. Derzeit trifft uns die Regelung aber nicht so sehr, weil wir keine Härteausgleichsgemeinde sind, es könnte aber zu einem Problem werden, wenn größere Sanierungen nötig sind.

Für Grünau schaut es anders aus – hier musste die Gemeinde wegen der neuen Regelungen die Eintrittspreise massiv erhöhen. Deshalb ist heuer auch Grünau bei der Kombikarte leider nicht dabei. Uns ist wichtig, das Bad zu erhalten und zu attraktivieren, daher haben wir heuer auch investiert. So hoffen wir, den Deckungsgrad ohne teurere Eintritte durch mehr Besucher zu erhöhen.

Tips: Investiert wird derzeit auch an anderen Orten – etwa im denkmalgeschützten Geyerhaus. Was entsteht hier?

Raffelsberger: Dort errichtet DI Siegfried Meinhart die „Residenz Geyerhammer“, ein generationenübergreifendes Wohnprojekt, das auch ein Café, Büroflächen und Räume für Therapeuten beinhalten wird und den Ortsteil beleben soll – eigentlich etwas, das sich alle Gemeinden wünschen.

Ein sehr gelungenes Projekt ist auch das zentrale Mehrzweckgebäude gegenüber der Apotheke. Es ist ein wesentlicher Grund dafür, dass wir in Scharnstein weiterhin zwei Hausärzte haben und bietet zusätzlich auch Platz für Büros und Geschäfte. Hier sind wir auch froh, als Gemeinde einen Beitrag leisten zu können, indem wir dort künftig einen mehr als 400 Quadratmeter großen öffentlichen Parkplatz zur Verfügung stellen können. Natürlich fallen hier vor allem für die Errichtung entsprechende Kosten an, ich möchte mich aber an dieser Stelle bei der Firma plan Bammer bedanken, dass die dafür notwendige Grundfläche weit unter dem ortsüblichen Preis an die Gemeinde abgetreten wurde.


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