Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALMTAL. Mitglieder der Almtaler Bürgerinitiative „110 kv ade!“ demonstrierten vergangene Woche gemeinsam mit Initiativen aus dem Mühl- und dem Innviertel für einen Schwenk in Richtung Erdverkabelung. Laut Veranstaltern nahmen rund 1500 Personen an der Protestaktion vor dem Linzer Landhaus teil.

Laut Veranstaltern kamen 1500 Freileitungsgegner zur Protestaktion. Foto: Manfred Voit
  1 / 2   Laut Veranstaltern kamen 1500 Freileitungsgegner zur Protestaktion. Foto: Manfred Voit

Ziel der Initiativen ist es, der Erdverkabelung auch im ländlichen Raum zum Durchbruch zu verhelfen. Es sei „ein Hohn“, wenn die Energie AG Sonderdividenden in Millionenhöhe ausschütte und zugleich die Erdverkabelung als zu teuer hinstelle, so die Veranstalter. Sie forderten ein Ende der „Benachteiligung des ländlichen Raumes“, da diesem die im städtischen Raum selbstverständlichen Erdkabel verweigert würden.

Michael Praschma, Sprecher der Initiative 110 kv-ade!, forderte baldige Schritte: „Seit Jahren liegen von allen betroffenen Gemeinden einmütige Resolutionen mit der Forderung nach einem Erdkabel vor, die von Energie AG und Land einfach ignoriert werden. Damit muss Schluss sein!“

Energie AG: „kein Zusammenhang“

Wolfgang Denk von der Konzernkommunikation der Energie AG betonte auf Nachfrage, dass zwischen der von der Konzernmutter ausgeschütteten Sonderdividende und den Aufgaben der für die Netzversorgung zuständigen Netz OÖ kein Zusammenhang hergestellt werden könne. Dafür, dass im dicht verbauten Gebiet Erdkabel verwendet werden, gebe es technische Gründe, es liege keine Benachteiligung der ländlichen Regionen vor.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden