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SCHARNSTEIN. Über 70 Interessierte folgten der Einladung von Sophie Wittmann, Ortsobfrau der Jungen Wirtschaft Almtal, zur Podiumsdiskussion über die touristische Zukunft des Almtals – und diskutierten auch lebhaft mit.

V. l.: Bgm. LAbg. Rudolf Raffelsberger, WKO Gmunden-Obmann Martin Ettinger, JW Almtal-Vorsitzende Sophie Wittmann, Moderatorin Claudia Weinberger, Bgm. Wolfgang Bammer, Bgm. Gunter Schimpl, Architekt Siegfried Meinhart Foto: © Christine Haslinger

Wohin der Weg gehen soll, darüber diskutierten nach einem Impulsreferat von Andreas Winkelhofer, dem Geschäftsführer des OÖ. Tourismus, WK-Bezirksstellenobmann Martin Ettinger, Herbert Ackerl (Geschäftsführer Dachstein Mountain GmbH), der Bürgermeister von Grünau Wolfgang Bammer, Architekt Siegfried Meinhart und Karlheinz Eder (Aufsichtsratsvorsitzender Salzkammergut Tourismus Marketing GesmbH). Punkten möchten die Touristiker mit der märchenhaften Landschaft sowie den Themen Genuss, Sport, Gesundheit und Kultur.

Mehr hochwertige Betten

Projektentwickler Herbert Ackerl sieht das Almtal als zukunftsträchtige Ganzjahresdestination. Die Vorarbeiten für ein Hotelprojekt in Grünau seien schon weit gediehen. Auch Siegfried Meinhart, der die Residenz Geyerhammer in Scharnstein geplant hat, berichtete von einem neuen Projekt, das „baukulturelle Erbe des Almtals“ mit Leben zu erfüllen. Martin Ettinger begrüßte derartige Initiativen: „Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, benötigen wir eine größere Anzahl an höherwertigen Gästebetten!“

Rückenwind durch „Kulturhauptstadt Salzkammergut“

Als Gegenpol zu Urbanisierung sieht Tourismusexperte Andreas Winklhofer das Almtal im Trend der Neo-Ökologie. Trotz eines Nächtigungsrückgangs von zwölf Prozent in den letzten zehn Jahren befinde sich das Almtal im Aufwind: mit der richtigen Positionierung, Digitalisierung und Kulinarik-Offensive. Starken Rückenwind für weitere Projekte erwartet sich Karlheinz Eder von der „Kulturhauptstadt Salzkammergut“ im Jahr 2024.

Organisatorin Sophie Wittmann brachte es schließlich auf den Punkt: „Wir müssen den Tagestourismus runter- und den mehrtägigen Qualitätstourismus raufschrauben. Entscheidend ist, dass das Almtal lebenswert ist und bleibt.“


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