Bilanz: Abschlussbericht zur Schneekatastrophe im Bezirk Scheibbs
BEZIRK SCHEIBBS. Der stark anhaltende Schneefall im Bezirk hielt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in der vergangenen Zeit ordentlich auf Trab. Besonders betroffen waren die Gemeinden Göstling (Hochkar), Lackenhof und Puchenstuben. Die Lage hat sich mittlerweile entspannt.

Neben dem massiven Schneefall führten auch die starken Windverfrachtungen zu einer hohen Lawinengefahr. Für die Region wurde die Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen. Nach Tage langen Sperren vieler Straßen konnten die Hausbewohner ihre Häuser nicht mehr verlassen. Um den eingeschlossen Betroffenen helfen zu können wurden Erkundungsflüge und Lawinensprengungen durchgeführt.
Bezirkshauptmann Mag Johann Seper erklärte, wie mehrfach berichtet, diese Gebiete zum Katahstrophengebiet. Es wurde um Unterstützung durch den KHD (Katastrophenhilfsdienst) und des Bundesheeres angesucht. Die Erklärung zum Katastrophengebiet wurde nun aufgehoben.
Zahlreiche Kameraden im Einsatz
Vom 12. bis zum 18. Jänner standen zahlreiche KHD Züge aus Niederösterreich und Steiermark im Einsatz - insgesamt 1091 Kameraden mit 262 Fahrzeugen. Als Sonderfahrzeuge standen fünf Wechselladefahrzeuge und Teleskoplader, sowie vier Unimog Fahrzeuge im Einsatz. 150 Kräfte des KHD aus der Steiermark halfen mit 28 Fahrzeugen und acht Spezialfahrzeugen mit, um die Situation in den Griff zu bekommen. Zudem waren der KHD Zug Scheibbs, der KHD Zug Amstetten, der KHD Zug Neunkirchen, der KHD Zug Bruck/Leitha, der KHD Zug Gänserndorf, der KHD Zug Gmünd, der KHD Zug Waidhofen/Thaya und KHD Zug Steiermark Bruck/Mur im Einsatz, wie auch zahlreiche Soldaten des Bundesheeres.


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