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GRESTEN. Das Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional will die Attraktivität regionaler Öffis zeigen. Ein gelungenes Beispiel sei die Buslinie 655, die stündlich zwischen Scheibbs und Göstling und zusätzlich zum Schichtwechsel der Firma Welser Profile verkehrt.

Gerhard Schmid nutzt schon lange Öffis, um in die Arbeit zu kommen. (Foto: NÖ.Regional/Puchner)
Gerhard Schmid nutzt schon lange Öffis, um in die Arbeit zu kommen. (Foto: NÖ.Regional/Puchner)

So kann seit 2010 die Welser Profile GmbH in Gresten mit dem Bus erreicht werden. „Schichtbusse“ nach Scheibbs, Waidhofen/Ybbs und Lunz/See fahren angepasst an die Schichtzeiten in die jeweilige Richtung. Mitarbeiter Gerhard Schmid aus Langau nutzt die Buslinie schon seit vielen Jahren. „Das Pendeln in die Arbeit ist total praktisch, da die Zeiten gut an den Schichtbeginn beziehungsweise an das Schichtende angepasst sind. Außerdem bin ich unabhängig vom Wetter und auch finanziell kommt es mit dem Bus um einiges günstiger, als mit dem Auto zu fahren. Vor allem mit dem Klimaticket und bei den derzeitigen Spritpreisen.“ 37 Minuten dauert die Fahrt mit dem Schichtbus von Lunz/See nach Gresten. Mit dem Auto wären es 30 Minuten reine Fahrtzeit. Wird die Parkplatzsuche miteingeplant, ist die Fahrt mit dem Bus in etwa gleich lang wie mit dem Auto. Innerhalb der zwölf Jahre, die Schmid mit dem Bus regelmäßig zum Arbeitsplatz pendelt, gab es erst zwei Ausfälle um an den Arbeitsplatz zu gelangen. „Das war einmal dem Schnee geschuldet, weil der Busfahrer Schneeketten anlegen musste, und einmal hat der Busfahrer verschlafen“, erzählt Schmid.


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