Nachnutzung des Standortes der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015
NEUBRUCK. Vergangenen Freitag wurden, im Rahmen einer Pressekonferenz, die Zukunftspläne für die Nachnutzung des Standorts Neubruck als Betriebsgebiet, Dienstleistungs- und Veranstaltungszentrum vorgestellt. Ab Jänner 2016 wird das Betriebsgebiet weiter ausgebaut und im Töpperschloss ensteht eine Co-Working-Space. Weiters werden die historischen Räumlichkeiten, nach kleinen Umbauten, zum Dienstleistungs- und Veranstaltungszentrum umfunktioniert.

Noch bis zum 1. November läuft die Niederösterreichische Landesausstellung „ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“. Vergangenen Freitag präsentierten Andreas Hanger, Bürgermeisterin Christine Dünwald (beide Neubruck Immobilien GmbH) und Kurt Farasin (Geschäftsführer der Niederösterreichischen Landesausstellungen) konkrete Pläne für die Nachnutzung des Gebietes. Kurt Farasin, Geschäftsführer der Niederösterreichischen Landesausstellungen, betonte, dass die Niederösterreichische Landesausstellung 2015 das „Mittelstück“ einer Entwicklung für die Ötscherregion darstelle. Die Kraft von über 600 Akteuren, die an der Landesschau mitgewirkt haben, gelte es gemeinsam zu nutzen.
Ab 1. Jänner 2016 soll das in Neubruck bereits bestehende interkommunale Betriebsgebiet weiter ausgebaut werden. Nach drei Betriebsansiedelungen (Hydroconnect, Passivhaus Eisenstraße und Reschinsky) wurde nun auch der erste Mieter im Töpperschloss bekannt gegeben: Der Verein Eisenstraße Niederösterreich wird Anfang 2016 einziehen. Gespräche mit weiteren Interessenten laufen intensiv.
Co-Working-SpaceIn der Co-Working-Space werden ab Anfang des kommenden Jahres 24 Arbeitsplätze für Einzelunternehmen in einem Gemeinschaftsbüro zur Verfügung stehen. Eine Coworking-Space in einem Schloss ist derzeit österreichweit einmalig. Ein Infoabend dazu findet am Freitag, dem 11. Dezember 2015 statt. „Ein Monat vor Ende der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 möchten wir nun offensiv in die Bewerbung des Standorts Neubruck als Betriebsgebiet und Dienstleistungszentrum gehen. Wie zur Zeit von Gründer Andreas Töpper soll der Standort für Innovationskraft stehen“, betonte Andreas Hanger, Geschäftsführer der Neubruck Immobilien GmbH.
HochzeitsschlossDas historische Töpperschloss wird zum Dienstleistungs- und Veranstaltungszentrum, unter anderem soll es als attraktiver Hochzeitsschauplatz positioniert werden. In den nächsten Wochen und Monaten stehen noch kleine Erweiterungs- und Umbauarbeiten an. Ab April/Mai 2016 steht das Töpperschloss dann als „Hochzeitsstandort“ offen. Ein kleines Zuckerl gibt es auch für die ersten drei Brautpaare, die in der Töpperkapelle beziehungsweise im Töpperschloss ihre Eheschließung feiern.“Für die ersten drei Brautpaare stellen wir die Infrastruktur des Schlosses und der Kapelle kostenlos zur Verfügung“, berichtete Hanger. „Bewerbungen“ sind am einfachsten per E-Mail an office@neubruck.at zu übermitteln.








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