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SCHEIBBS. In einem Pressegespräch, das unter dem Motto „Hurra wir werden älter“ stand, thematisierte die ÖVP Bezirk Scheibbs die künftigen Herausforderungen im Bereich der Pflege.

ÖVP Familiensprecher Georg Strasser, Michaela Hahn und Norbert Loschko vom Pflege und Betreuungszentrum Scheibbs mit NÖ Sozialsprecher Anton Erber (ÖVP)

„Im Bezirk Scheibbs gibt es mehr Geburten als Sterbefälle“, so ÖVP NÖ Sozialsprecher Anton Erber, der damit auf die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Pflege im höheren Alter verwies.

Vom Niederösterreichischen Pflege- und Betreuungszentrum gaben Michaela Hahn (Leiterin Pflege und Betreuung) und Direktor Norbert Loschko einen Überblick über das Angebot der Einrichtung. Die beiden thematisierten die Aufenthalte der Kurzzeit- sowie der Langzeitpflege und schilderten Situationen aus der Tagesbetreuung. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Klienten und ihre Bedürfnisse gelegt, denn zur Pflege gehören auch Betreuung und Beschäftigung dazu.

VP Familiensprecher Georg Strasser ging auf den Entfall des Pflegeregresses ein und die damit verbundenen Auswirkungen.

Berufsbild: Alltagsbetreuer

Ein neues Berufsbild ist der Alltagsbetreuer beziehungsweise Alltagsbegleiter. Da 85 Prozent der älteren Menschen zu Hause bleiben möchten, benötigen diese oft nur Unterstützung im Alltag, ohne die Inanspruchnahme medizinischer Pflege oder Betreuung. Alltagsbetreuer entlasten Angehörige der zu pflegenden Person, indem sie diese in der Bewältigung ihres Alltages unterstützen. Im Herbst startet die Ausbildung des neuen Berufsbildes über Schulen für Betreuungsberufe oder Kurse von Trägerorganisationen wie dem Hilfswerk oder der Caritas.

Weitere Diskussionspunkte

Weitere Gegenstände der Diskussion waren die Art der Betreuungsmodelle, etwa Pflegeheim oder Inanspruchnahme von 24-Stunden-Pflegekräften, die Zusammenlegung von Betreuungsgruppen und die Schaffung von Gesundheitszentren.


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